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Fußball-Landesliga: Spvg Brakel ist mit 2:2 nach Führung gegen den Tabellenzweiten aus Peckeloh zufrieden

Den Punkt gerettet

Brakel (WB). Die Spvg. 20 Brakel startet mit einem guten Auftritt ins neue Jahr. In der Landesliga erarbeiten sich die Rot-Schwarzen ein am Ende gerechtes 2:2 (1:0)-Remis gegen den Tabellenzweiten SC Peckeloh. Bitter sind die Verletzung von Kapitän Torben Vogt und die Gelb-Rote Karte gegen Charlier Ndongengaga Menie

Rene Wenzel

Brakels Oumar Fofana (links) behauptet den Ball vor Peckelohs Sercan Özdil. Wie im Hinspiel trennen sich die Teams 2:2. Foto: Rene Wenzel

„Ich bin mit der Mannschaftsleistung zufrieden. Es war gut, wie wir uns da reingeschmissen haben“, lobte Brakels Coach Haydar Özdemir sein Team. Es war keine leichte Aufgabe für beide Mannschaften. „Das wird auch ein bisschen eine Wind-Lotterie hier“, meinte SCP-Trainer Markus Kleine-Tebbe bereits kurz vor der Partie. Er hatte damit nicht ganz unrecht. Der Wind machte einige Bälle unberechenbar.

Bei den Gästen ging in der Anfangsphase viel über Alban Shabani. Der Top-Torjäger der Landesliga (21 Treffer) klemmte die Kugel gut ab und verteilte schnell auf seine Mitspieler. An der ersten guten Offensivaktion war der 28-Jährige aber nicht beteiligt. Eine Flanke von links landete bei Tim Mannek, der direkt abzog und am Außenpfosten scheiterte (5.).

Die Angriffe der Gäste nahmen nach einer Aktion ab. Shabani versuchte einen Fallrückzieher, knallte dabei auf den Kopf und wirkte leicht benommen (20.).

Gekracht hat es auch 13 Minuten später: Torben Vogt knallte mit seinem Gegenspieler Moritz Wieland in der Luft zusammen. Der Brakeler erwischte mit seinem Gesicht den Hinterkopf des Peckelohers. Der Kapitän musste vom Platz in Richtung Unfallchirurgie Kassel – eine Diagnose ist noch offen. „Ich hoffe, dass er nicht so lange ausfällt. Aber Kai Fähnrich hat es nach der Einwechslung gut gemacht“, sagte Özdemir. Und wie: Fähnrich erzielte nur sechs Minuten später den ersten Treffer des Tages auf Zuspiel von Jonas Böhner (45.+1).

Nach der Pausenführung machte es Brakel weiter clever. Etwas abwartend, auf Fehler lauern und dann schnell nach vorne - das 2:0 fiel genau nach diesem Muster. Über Oumar Fofana und Lucas Morzonek landete der Ball in der Schnittstelle bei Neumann, der die Kugel direkt neben den Innenpfosten setze (52.).

Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken konnte Brakel sich aber überhaupt noch nicht sicher fühlen. Peckeloh gab sich nicht auf und verkürzte durch einen Kopfballtreffer von Jonas Weißen in der 60. Minute auf 1:2.

Die Gäste spielten in einem 4-2-4-System volle Pulle auf Sieg. Brakel verwaltete den knappen Vorsprung über weite Strecken geschickt. Nur einmal ging der bis dato bärenstarke Ndongengaga Menie zu ungestüm in einem Zweikampf. Und das im eigenen Strafraum (85.). Neben einem Elfmeter sah der Verteidiger auch noch Gelb-Rot. Spvg.-Keeper Max Pape war beim Versuch von Torjäger Shabani versenkte noch dran, doch der Schuss war zu platziert – 2:2.

„Vom Spielverlauf her ist das 2:2 richtig ärgerlich. Wir haben durch zwei Standard-Tore die 2:0-Führung hergegeben. Wir sind aber dennoch zufrieden, da wir die Schlussphase in Unterzahl überstehen mussten“, meinte Özdemir. Sein Trainerkollege Kleine-Tebbe resümierte: „Wir hätten hier gerne gewonnen. Brakel hat eine gute Mannschaft, aber wir wollen jedes Spiel gewinnen. Aber wir hätten die Standards noch konsequenter und besser spielen müssen.“

Spvg. 20 Brakel: Pape – Suermann, Ndongengaga Menie, Werner, Koch, Fofana, Neumann, Derenthal, Vogt (35. Fähnrich), Böhner.

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