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Landesliga: SpVg Brakel vor der Hürde FC Kaunitz

»Die Spieler müssen alle nach hinten arbeiten«

Brakel (WB). Da kommt ein richtiges Kaliber auf die Akteure der Spvg Brakel zu: Der Tabellenvierte FC Kaunitz gibt an diesem Sonntag seine Visitenkarte im Thermoglasstadion ab. Die Gastgeber wollen sich für die 1:5-Niederlage vom vergangenen Sonntag gegen Fichte Bielefeld rehabilitieren.

Jürgen Drüke

Burkhard Sturm hat sein Team nach dem 1:5 gegen Fichte Bielefeld auf mehr Disziplin in der Defensivarbeit eingeschworen. Foto: Oliver Temme

»Wir haben bereits 41 Gegentore auf dem Konto. Nach 18 Spielen ist das deutlich zu viel«, bringt SpVg-Trainer Burkhard Sturm das große Defizit auf den Punkt. Der schlechte Wert sei nicht nur der Abwehr anzukreiden. »Wir lassen den gegnerischen Angreifern zu oft zu große Räume. Gegen den Zweiten Fichte Bielefeld hat es in der zweiten Halbzeit an der Laufbereitschaft gefehlt. Einige Akteure sind nicht mehr hinterhergelaufen. Deshalb sind nach dem guten Auftritt im ersten Durchgang auch drei Gegentore in nur neun Minuten zwischen der 51. und 60. Minute gefallen«, blickt der Trainerfuchs noch einmal zurück und hat seinen Spielern in dieser Woche die Gründe und Ursachen für die Niederlage detailliert geliefert.

Hochkarätiger Gegner

Gegen den FC Kaunitz, die Mannschaft ist mit ehemaligen Regionalligaspielern des SC Verl und des SV Lippstadt ausgestattet, kommt ein Hochkaräter auf die Rot-Schwarzen zu. »Der Etat des FC Kaunitz beträgt 150.000 Euro. Der Verein hat eine super Infrastruktur«, stellt Sturm heraus.

Die Brakeler machen es auf der anderen Seite mit ihren bewährten und bescheidenen Mitteln. Die Nachwuchsförderung ist das Plus der Nethestädter. So trifft an diesem Sonntag ab 15.15 Uhr der SpVg-Talentschuppen auf die FC-Routiniers. Bei den Gastgebern werden Neuzugang und Mittelfeldantreiber Lukas Morzonek, der im Polizeieinsatz ist, und Daniel Suermann, der sich gegen Fichte Bielefeld eine Platzwunde am Kopfzugezogen hat, fehlen.

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