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Jahreswechsellauf in Brakel: Beste Frauen liefern sich enges Rennen

Dohmann siegt zum Einstieg

Brakel (WB). Besser kann ein Einstand nicht sein: In seinem ersten Rennen für seinen neuen Verein Non-Stop-Ultra Brakel hat Christoph Dohmann den Jahreswechsellauf vor heimischer Kulisse gewonnen. Am Start waren insgesamt 452 Athleten.

Sylvia Rasche

Start frei für den ersten Lauf der Hochstift-Cupserie 2019: Mehr als 450 Athleten haben beim Jahreswechsellauf in Brakel die Chance genutzt, fit ins neue Laufjahr zu starten und erste Punkte für die Hochstiftserie zu sammeln. Foto: Sylvia Rasche

»Das hätte ich nie gedacht. Die Konkurrenz war richtig stark. Einen Kilometer vor dem Ziel habe ich das Tempo angezogen und den Vorsprung gerettet«, berichtete der Godelheimer, der seit dem 1. Januar für die Non-Stop-Ultra startberechtigt ist. Starke 37:28 Minuten bei Minustemperaturen untermauern die Stärke des 21-Jährigen. 14 Sekunden später kam Christian Gemke (LAV Rhein/Sieg) über die Ziellinie. Beide mussten mehr als eine weitere Minute warten, bis sich mit Mathias Nahen der Drittplatzierte um die Kurve in der Klöckerstraße einbog. Michael Brand, Vorjahreszweiter, folgte auf Platz vier. Er hatte sich nach überstandener Grippe in dieser Woche erst kurzfristig für einen Start in Brakel entschieden und absolvierte einen lockeren Trainingslauf. Gemke hatte sogar gut zwei Jahre seit dem letzten Wettkampf pausiert, ist nun aber wieder im Training. »Es war schon wieder ganz gut, ich bin aber noch nicht bei 100 Prozent«, meinte der Vinsebecker.

Bei den Frauen lieferte sich die Spitzengruppe ein ganz enges Rennen. Innerhalb von knapp 50 Sekunden erreichten die besten fünf Damen das Ziel. Siegerin Helena Kleck aus Amelunxen hatte in 51:07 Minuten einen knappen Vorsprung vor Simone Siepler (NSU Brakel), Rebecca Binnie-Pott (NSU Brakel), Martina Rinteln (Warburger SV) und Carolin Pöppe (NSU Brakel). »Ich will in diesem Jahr erstmals den Hochstift-Cup mitlaufen. Bisher war ich immer nur bei ein paar Läufen«, berichtete Helena Kleck und hat schon mal ein erstes Zeichen gesetzt. Sehr zufrieden war auch Simone Siepler. »Genau mein Wetter«, meinte die Athletin, die das Rennen im kurzärmligen Trikot absolvierte, sich aber immerhin für Halstuch und Handschuhe entschied. Rebecca Binnie-Pott war überrascht, so weit vorne gelandet zu sein. »Ich bin zuletzt mehr geschwommen als gelaufen«, meinte die vielseitige Sportlerin, die mittelfristig einen Triathlon ins Auge gefasst hat.

Über die kurze Strecke holte der Hamelner Lauritz Grote eine knappe Minute Vorsprung heraus. Grote, im Vorjahr noch Zweiter in Brakel, gewann das Vier-Kilometer-Rennen in 13:56 vor dem Ovenhausener Burkhard Wrengner und Debeday Gebreyonas von der Non-Stop-Ultra. »Es ist der erste Lauf im Jahr. Den wollte ich mitnehmen, obwohl so kurze, schnelle Strecke bei dem Wetter doch echt anstrengend sind«, meinte Grote. »Es war ein zügiger Lauf«, freute sich Wrengner über seinen Podiumsplatz.

Sehr schnell unterwegs war die beste Frau auf der kurzen Strecke. Kiara Nahen (LC Paderborn) ließ nur sieben Männern den Vortritt und kam somit in den Top-1o des Gesamtfeldes ins Ziel. »Mein Trainer hat mir 3.55 als Zeitvorgabe pro Kilometer mit auf den Weg gegeben«, berichtete die Driburgerin, die sich in Sommer wieder für die Deutschen Jugendmeisterschaften auf der Bahn qualifizieren möchte und sich in Brakel schon in guter Form präsentiert hat.

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