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Im Westfalenpokal siegen die Rot-Schwarzen nach Blitzstart 5:1 (3:0) beim SC Vehlage

SpVg. Brakel zündet ein Feuerwerk

Vehlage/Brakel  (WB). Ganz starker Auftritt der SpVg. Brakel in der ersten Runde des Westfalenpokals: Beim Bezirksliga-Aufsteiger SC Vehlage siegt der Landesliga-Spitzenreiter mit 5:1-Toren und startet dabei wie die Feuerwehr.

Jürgen Drüke

Athletisch, praktisch und gut: Der Brakeler Nick Neumann (links) zeigt in dieser Szene seine ganze Klasse gegen Ibrahim Aarabi vom SC Vehlage. Der Landesliga-Spitzenreiter legt beim Bezirksligaaufsteiger eine Gala hin. Foto: Pollex

Gefühlt betrug der Unterschied zwischen beiden Mannschaften mindestens zwei Spielklassen. Die jungen Wilden aus dem Fußballkreis Höxter spielten mit hoher Geschwindigkeit, Präzision und insbesondere in der Anfangsphase größter Effektivität und Treff­sicherheit: Nach vier Minuten führten die Gäste 2:0 und nach 14 Minuten 3:0. Der Drops in Vehlage, ein Ort in der Nähe von Espelkamp, war schnell gelutscht. Dabei hatte SpVg.-Trainer Burkhard Sturm die Rotation kräftig in Bewegung gesetzt. Bei den Rot-Schwarzen funktionieren aktuell alle Formationen und Variationen.

Die Gastgeber, die erstmals im Westfalenpokal dabei waren und in der Meisterschaft mit zwei beachtlichen Unentschieden gegen den TuS Jöllenbeck und den FC Bad Oeynhausen gestartet waren, hatten sich etwas ausgerechnet. Doch bereits nach einer Viertelstunde waren die Vehlager vollständig desillusioniert – 0:3 aus Sicht der Blau-Weißen. Der Traum von der Überraschung war ganz schnell beendet.

Nach vier Minuten 0:2

Zur Chronologie:  Keine 60 Sekunden waren gespielt, da klingelte es erstmals im Tor des SC Vehlage. Gleich der erste Angriff ließ die pfeilschnellen Gäste jubeln, denn Kapitän Dirk Büsse hatte mit einem platzierten Weitschuss getroffen. Nur drei Minuten später Treffer Nummer zwei für die forsch aufspielenden Brakeler: Torjäger Andre Schmitt hatte den Ball per Volleyabnahme mit einem Treffer »Marke Tor des Monats« in den Winkel befördert.

Enttäuschung beim Gastgeber

»Wir haben das Pokalspiel nach der Meisterschaft und dem Aufstieg gern mitgenommen. Es war ein willkommenes Zubrot. Am Ende war unser Auftritt aber ziemlich ernüchternd. Brakel war uns in allen Belangen überlegen«, so SC-Trainer Heinrich Dyck. Dem 2:0 ließ die SpVg. schnell die Entscheidung folgen: In der 14. Minute spielte Schmitt gleich drei Vehlager aus und sorgte für das 0:3. Es war ein Schmitt-Festival, der kurz danach nur Aluminium traf.

Die Brakeler beherrschten bis zum Halbzeitpfiff klar das Geschehen, erzielten allerdings erst im zweiten Durchgang und exakt in der 63. Minute Treffer Nummer vier: Der starke Neuzugang Chalier Menie war erfolgreich gewesen. Marc-Oliver Dyck gelang für die Gastgeber in der 81. Minute der Ehrentreffer. Zwei Minuten später stellte Viktor Thomas für die Gäste den alten Abstand und den 5:1-Endstand her.

Es war eine Pokal-Gala der SpVg. Brakel, die nun in der zweiten Runde am Mittwoch, 12. September, im eigenen Stadion auf den Westfalenligisten SuS Neuenkirchen trifft. Neuenkirchen war mit 8:1-Toren beim Bezirksligisten Heide Paderborn erfolgreich. in Brakel steigt ein Pokalknüller.

SpVg. Brakel: Fischer – Werner, Prib, Büsse (69. Hengst), K. Fähnrich, Schmitt (69. Thomas), Fofana, Menie, Neumann, Dittrich, Vogt (74. F. Derenthal)

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