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SpVg. Brakel tritt in Runde eins des Westfalenpokals beim Bezirksligisten Vehlage an

Trainer Sturm rotiert nach Super-Start

Brakel  (WB). 110 Kilometer und zwei Stunden Fahrt trennen die SpVg. Brakel vom nächsten Spielort. In der ersten Runde des Westfalenpokals tritt der Landesliga-Spitzenreiter heute Abend beim Bezirksligisten SC BW Vehlage an.

Jürgen Drüke

Alexander Hengst setzt sich hier vor zehn Tagen im ersten Saisonspiel gegen Viktoria Rietberg durch. Heute Abend will der agile Mittelfeldspieler der SpVg. Brakel mit seiner Mannschaft in Vehlage die zweite Runde im Westfalenpokal erreichen. Foto: Niklas Plückebaum

Anpfiff im Ort in der Nähe von Espelkamp, hier haben die Nethestädter vor vier Tagen das Landesliga-Topsiel gegen den SC Preußen Espelkamp nach imponierender Leistung im zweiten Durchgang 2:1 gewonnen, ist um 20 Uhr. Nach dem langen Tag und langer Anreise könnte es ein langer Fußballabend werden. Denn eine Verlängerung ist gegen den Zehnten der Bezirksliga, Staffel eins, nicht ausgeschlossen. »Im Gegensatz zum vergangenen Sonntag sind wir diesmal favorisiert, allerdings ist Vehlage ein unbequemer und schwerer Gegner«, weiß SpVg.-Coach Burkhard Sturm. Die Vehlager würden sehr geordnet, diszipliniert und kompakt spielen. Technisch versierte und schnelle Spieler würden den aktuell Bezirksliga-Zehnten auszeichnen. »Der Platz in Vehlage ist klein. Das könnte ein Problem werden«, sagt Sturm und stellt sich auf einen Gegner ein, der unbedingt in die zweite Runde kommen will. Denn für den Gastgeber ist es eine Premiere – im Westfalenpokal sind sie erstmals dabei. Im Kreispokal des Kreises Lübbecke hat der SC Runde eins und zwei gemeistert. In den ersten beiden Meisterschaftsspielen spielte das Team gegen den FC Bad Oeynhausen und den TuS Jöllenbeck jeweils Unentschieden.

Zwei Spiele, zwei Siege

Die Brakeler sind in der Landesliga top ins Rennen gegangen: 5:0 gegen Viktoria Rietberg und 2:1 gegen Preußen Espelkamp – und Spitzenreiter. Im Kreispokal läuft es ebenfalls wie geschmiert. Mit einem Sieg in Vehlage soll es nun ein Start nach Maß werden. »Am vergangenen Sonntag war ich gegen Espelkamp von der Mannschaft angetan. Jeder Spieler hat sein Ego hinten angestellt. Das war ein überzeugender Auftritt. Das war eine tolle Teamleistung«, lobt Sturm. Daran wollen sie heute Abend beim SC Blau-Weiß Vehlage anknüpfen. Gegenüber den ersten beiden Meisterschaftsspielen wird kräftig rotiert. »Wir haben einen großen Kader und gute Spieler. Jetzt werden die Akteure belohnt, die sich nach Verletzungen, Urlaub oder auch Schichtdienst wieder rangekämpft haben und den Einsatz von Beginn an verdienen«, hebt Sturm hervor. Die Youngster Kai Fähnrich, Oumar Fofana, Marcel Prib und Nick Neumann dürfen sich in der noch jungen Spielzeit deshalb auf ihren jeweils ersten Einsatz von Beginn an freuen. Auch die beiden Gabuner Horly Moudouhy und Charlier Menie, der gegen Espelkamp mit Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde und einen ganz starken Job ablieferte, machen jeweils erhebliche Fortschritte.

Vorfreude beim Gegner

»Wir freuen uns auf einen dicken Brocken, gegen den wir bisher noch nicht gespielt haben«, sagt Vehlages Trainer Heinrich Dyck. Der erfahrene Coach fügt an: »Wir konzentrieren uns auf uns und unsere Stärken und nicht auf den Gegner.« Klar, über einige Infos würde er schon verfügen.

Der Gewinner des Spiels trifft in der zweiten Runde auf den Sieger des Bezirksligisten SV Heide Paderborn gegen den Westfalenligisten Neuenkirchen. »Ein Heimspiel gegen Neuenkirchen hat sicherlich seine Reize. Jetzt stehen wir erst einmal vor der hohen Hürde gegen den SC BW Vehlage«, betont Sturm. Die Brakeler sind Favorit. Spielfrei ist für die Rot-Schwarzen am kommenden Sonntag in der Landesliga angesagt. Im Pokal kann sich Brakel deshalb um so mehr austoben.

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