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Fußball-Landesliga: Spvg Brakel erwartet am Sonntag Dornberg

Das Polster wird kleiner

Brakel

Es ist so etwas wie ein zweiter Start aus der Winterpause: Fußball-Landesligist Spvg Brakel hat in diesem Jahr zwar schon drei Partien bestritten, die letzte aber vor genau vier Wochen.

Von Sylvia Rasche

Vier Wochen hat die Spvg Brakel (hier Tim Rüther) kein Meisterschaftsspiel mehr bestritten, während die Konkurrenz gepunktet hat. An diesem Sonntag ist der Heimsieg umso wichtiger. Foto: Sylvia Rasche

„Wir kommen kaum in den Rhythmus“, klagt Trainer Haydar Özdemir. An diesem Sonntag (Anstoß: 15.30 Uhr) erwarten die Nethestädter den TuS Dornberg im Thermo-Glas-Stadion – um eine Woche später erneut nur zuschauen zu können.

„Daher sind die drei Punkte gegen Dornberg umso wichtiger. Wenn es ganz blöd läuft, könnten wir uns andernfalls nach dem spielfreien kommenden Sonntag auf einem Abstiegsplatz wieder finden. Das wollen wir natürlich unbedingt vermeiden“, betont Özdemir.

Corona-Ausfälle gibt es in Brakel kaum noch. Ein einziger Spieler ist noch in Quarantäne. Die anderen Infizierten sind inzwischen genesen und haben auch schon wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. „Der erste Eindruck war gut“, so Özdemir, der zudem hofft, dass die verletzten Kevin Koch und Oumar Fofana Sonntag wieder im Kader sind. Im Hinspiel gegen Dornberg hat sich Brakel im Bielefelder Stadtteil einen Punkt gesichert.

Doch ausgerechnet zu Hause, wo es diese Saison eh denkbar schlecht läuft, haben die Brakeler gegen Dornberg schon 20 Jahre nicht mehr gewonnen. „Dann wird es mal wieder Zeit“, folgert Haydar Özdemir konsequent. „Wir wollen endlich mal wieder das Gefühl für eine Heimsieg entwickeln und werden alles dafür geben.“ Dornberg sei eine starke Mannschaft, man sei auf die schnellen Umschaltmomente vorbereitet, sagt der Coach, der den TuS zuletzt Ende Januar beim Gastspiel gegen den FC Nieheim in Eversen beobachtet hat. „Das ist zwar auch schon wieder sieben Wochen her. Aber trotzdem habe ich ein ganz gutes Bild von Dornberg gewonnen“, so Özdemir.

Durch die Spielausfälle sind die Brakeler in der Tabelle bis auf drei Punkte an die Abstiegszone herangerückt, das Polster wird kleiner, weil die Konkurrenz punktet. „Wir sind uns der Situation bewusst. Es kommt allerdings keine Panik auf“, betont der Trainer – und setzt gerade im Hinblick auf das folgende spielfreie Wochenende mehr denn je auf einen Heimsieg.

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