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Fußball: VfR Borgentreich und SV Dringenberg mit acht Spielen in 32 Tagen

Ein Duo im Dauereinsatz

Borgentreich/Dringenberg

Volles Programm und volle Konzentration. Das gilt für die Fußball-Bezirksligisten SV Dringenberg und VfR Borgentreich von Ende März bis zum 1. Mai in besonderer Weise. Beide haben vom 31. März an acht Spiele in 32 Tagen. Normal wären vier.

Von Günter Sarrazin

VfR-Trainer Jörg Mackenbach hofft, dass sein Team Sonntag das erste Spiel in diesem Jahr bestreiten kann. Foto: Günter Sarrazin

Corona sorgt für einen Dauereinsatz der beiden Teams, die mit jeweils 14 Partien die wenigsten Spiele der Mannschaften in Staffel 3 absolviert haben. „Borgentreich und Dringenberg hatten in diesem Jahr die meisten Spielausfälle, Borgentreich hat sogar noch kein Match absolviert“, erklärt der langjährige Staffelleiter Adolf Muhr, der das Nachholspielprogramm ständig aktualisiert. „Mit derzeit insgesamt acht Nachholspielen sind wir bisher gut durch die Saison gekommen“, hatte der Brakeler am 1. März in dieser Zeitung gesagt. Seine Hoffnung, dass ab dem Wochenende 5./6. März wieder geschlossen gespielt werden kann, hat sich bislang nicht erfüllt. Corona sorgte vielmehr an den beiden vergangenen Wochenenden für fünf weitere Spielabsagen.

„Da müssen wir jetzt gemeinsam durch – mit der Mannschaft und allen“, sagt Dringenbergs Trainer Sven Schmidt. Neben verletzungsbedingten Ausfällen hatten die Burgherren in den zurückliegenden Wochen einige Coronafälle in ihren Reihen. Ebenso ist es dem VfR ergangen. „Wir konnten nun insgesamt drei Wochen lang kaum Training machen“, weist Coach Jörg Mackenbach auch darauf hin, dass der Kunstrasen in Borgentreich wegen eines Sturmschadens eine Woche gesperrt war. „Die Spieler, die Corona hatten, sind danach nicht gleich wieder fit“, merkt Schmidt an und sagt, dass man vorsichtig sein und Verständnis haben müsse.

Die Belastung werde eher schwieriger, ergänzt Mackenbach. Er betont: „Die Gesundheit geht vor.“ Während der SV Dringenberg um einen Spitzenplatz kämpft und in den Wochen der Nachholspiele auf alle vier aktuell vor ihm stehenden Vereine trifft, geht es für den VfR Borgentreich um den Klassenerhalt. In der näher rückenden Hochphase der Saison werden entscheidende Punkte vergeben.

„Es steigt die Mannschaft auf, die am besten durch die Coronaphase kommt. Und das ist mit vielen Fragezeichen verbunden“, so Schmidt. Staffelleiter Adolf Muhr hofft, dass die zum Frühlingsbeginn in Kraft tretenden Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen nicht zu noch mehr Spielausfällen führen. Er hat die Donnerstage 7. und 21. April bisher frei gehalten, damit sich die Mannschaften erholen können.

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