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Fußball-Bezirksliga: Borgentreicher behält gegen den FC PEL die Oberhand

"Ein glücklicher Derbysieg"

Kreis Höxter

So hatten sie sich das gewünscht: In ihrem ersten Punktspiel dieses Jahres feiern die Bezirksligafußballer des VfR Borgentreich einem 1:0-Sieg gegen den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen. Der SV Höxter beendet mit dem 4:1 gegen Augustdorf seinen Negativlauf.

Von Günter Sarrazin und Alexander Bendfeld

Der FC PEL in der Offensive: Kai Stolte (links) und Dominik Varlemann kommen nicht an den Ball, Borgentreichs Florian Herbold (Zweiter von links) kann klären. Simon Berlage (Nummer 10) und Leon Goldstein (rechts) müssen nicht eingreifen. Peckelsheim machte zu wenig aus seinen Torchancen. Foto: Günter Sarrazin

 VfR Borgentreich – FC Peckelsheim-Eissen-Löwen 1:0 (0:0). „So muss man einen Freistoß schießen. Gut gemacht“, sagt VfR-Sportdirektor Thomas Schulte. Zufrieden blickt er mit diesen Worten auf den umjubelten Siegtreffer von Jonas Güthoff. Der Linksfüßler war in der 60. Minute aus etwa 28 Metern Torentfernung von der rechten Außenseite aus erfolgreich. Der Ball landete zum 1:0 im langen Eck. Es war die entscheidende Szene in einem über weite Strecken ruhigen, ausgeglichenen Derby mit Vorteilen für die Gäste in der ersten Hälfte und am Schluss, sowie einem stärkeren VfR nach dem Seitenwechsel. „Es ist ein glücklicher Derbysieg, weil Peckelsheim in der Schlussphase noch drei gute Möglichkeiten hatte, die aber das Ziel verfehlten“, bilanzierte Schulte. Ein Sonderlob verteilte er an Verteidiger Thomas Seiwert für seine starke Zweikampfquote.

Mit den drei Punkten erlebte der VfR vor 220 Zuschauern im Sonnenschein einen Frühlingsanfang nach Maß. Für den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen ist die erneute Niederlage im Nachbarderby gegen die Rot-Schwarzen eine Enttäuschung. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, nach einem guten Start zu wenig dagegengehalten und verheißungsvolle Aktionen nicht zu Ende gespielt“, sagte Trainer Matthias Rebmann. „Es war ein Spiel, das wir nicht hätten verlieren dürfen“, haderte er.

SV Höxter – FC Augustdorf 4:1 (2:1). Dank eines „erwachsenen und soliden Auftritts“ (O-Ton Trainer Uwe Beck) gewann der SVH sicher. Das frühe 1:0 von Marcel Dobrott (9.) glich Alexander Eck aus (16.). Diesmal fand Höxter die richtige Antwort und ging durch Artwasd Zaturjan erneut in Führung (20.). Die Gastgeber blieben das bessere Team und Christoph Rode erhöhte zweimal (63./77.). „Es hätte zur Pause schon entschieden sein können“, sagte Beck, der von einem Schritt in die richtige Richtung sprach. Post TSV Detmold – Spvg Brakel II 9:0 (3:0). „Glückwunsch an die Detmolder. Sie haben auch in der Höhe verdient gewonnen. Für uns war es leider eine kostenlose Lehrstunde in Sachen Laufbereitschaft, Einsatz und Effektivität“, sagte Brakels Trainer Norbert Dölitzsch. Seine ersatzgeschwächte Mannschaft geriet schon nach vier Minuten durch Robert Fiorilli in Rückstand. Durch Tore von Marco Rüskaup (13.) und Alexander Felker (39.) hieß es zur Pause 3:0. Auch nach dem Seitenwechsel verlief die Partie sehr einseitig, so dass Kevin Sömmer (50./73./82.), Michael Ring (80.) und Alex Felker (84./90.) erhöhten.

TSC Steinheim – SV Eintracht Jerxen-Orbke 1:6 (0:3). Die Gäste münzten ihre Überlegenheit im ersten Abschnitt in Tore von Magnus Diekmann (15.) und Ben Luca Hünkemeier (25./35.) um. In der zweiten Hälfte zeigte sich Steinheim deutlich verbessert und so verkürzte Fatih Bilgin auf 1:3 (66.). „Nach dem Anschlusstreffer haben wir die Disziplin verloren, waren ein bisschen zu wild“, stellte Trainer Rytis Narusevicius fest. Oliver Lukas (78./79.) und Hünkemeier (86.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

SV Dringenberg – TuS Lügde 1:3 (1:2). Hoppla, das ist wieder schief gegangen. Dringenberg steht auch nach seinem zweiten Punktspiel dieses Jahres mit leeren Händen da. Zugleich endete in dem auf Freitagabend vorverlegten Spiel die Erfolgsserie im heimischen Burgstadion – nach sechs Siegen gab es hier die erste Niederlage. Der Rückstand auf Tabellenführer Detmold ist noch größer geworden. Viktor Schmidt sorgte mit dem 1:0 in der 21. Minute für einen hoffnungsvollen Anfang. Nach dem 1:1 von Nils Nehrig (35./Foulelfmeter) verlor der SVD etwas den Faden. Serkan Kayrak brachte Lügde mit dem 2:1 nach vorn und machte mit dem dritten Tor den Deckel drauf (89.). „Wir haben den 1:0-Vorsprung zu leicht hergeschenkt. Nach der Pause hat das Team noch einmal alles versucht. Insgesamt hat Lügde verdient gewonnen“, fasste SVD-Vorsitzender Christian Rohe zusammen.

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