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Fußball: Maik Disse geht beim TuS Vinsebeck in sein elftes Jahr als Trainer

A-Ligisten setzen auf Beständigkeit

Kreis Höxter (WB). Der Fußball ruht. Das Coronavirus verhindert einen Trainings- und Spielbetrieb. Die Planungen der heimischen A-Ligisten waren bereits vor Beginn der Krise weit fortgeschritten. Die meisten Vereine setzen in der Trainerfrage auf Beständigkeit und haben mit dem aktuellen Coach verlängert. Das A-Liga-Trainer-Urgestein steht auch in der nächsten Saison in Vinsebeck an der Linie. Maik Disse geht in die elfte Serie.

Felix Senftleben

Maik Disse gibt die Richtung vor. Der Vinsebecker geht bei seinem Heimatverein ins elfte Jahr als Trainer. Foto: Heinz Wilfert

SV Höxter: Der Spitzenreiter des Kreisliga-Oberhauses hat früh Nägel mit Köpfen gemacht. Trainer Uwe Beck wird im kommenden Sommer in sein viertes Jahr an der Weser gehen. „Wir haben bisher immer für ein Jahr verlängert, das war auch dieses Mal der Fall“, berichtet der Teamchef.

TuS Bad Driburg: Dennis Hu-stadt steht auch in der nächsten Saison auf der TuS-Kommandobrücke. Dabei weiß der Trainer nach eigenen Worten gar nicht, ob er einen Vertrag hat. „Wir brauchen keinen Vertrag. Das Vertrauen zwischen Trainer und Vorstand ist sehr groß“, erklärt Driburgs Sportchef Ingo Schulte.

Jürgen Voss verlängert in Warburg

Warburger SV: „Die Chemie zwischen Trainer, Mannschaft und Vorstand stimmt“, hebt Jürgen Voss hervor. Der 52-jährige Borgentreicher geht in sein drittes Jahr bei den Hansestädtern.

SG Kollerbeck/Rischenau: Seit zwei Jahren hat Andreas Niemann die Leitung beim SV Kollerbeck inne. Seit dem vergangenen Sommer gibt es eine Fusion mit dem TSV Rischenau. Niemanns Vertrag wurde im Winter für die kommende Spielzeit verlängert.

Maik Disse bleibt seinem Heimatverein treu

TuS Vinsebeck: „Wir haben bisher immer nur für eine Spielzeit verlängert. Das ist auch jetzt der Fall. Die Verlängerung gilt also erst einmal nur für die kommende Saison“, berichtet TuS-Trainer Maik Disse. Er geht damit (wie eingangs geschrieben) in seine elfte Saison bei den Teutonen.

FC Stahle: „Als ich letzte Saison beim FC Stahle begonnen habe, haben wir uns auf eine langfristige Zusammenarbeit ohne Vertragsdauer geeinigt. Dies zählt auch für die kommende Saison“, so Übungsleiter Andreas Struck.

TiG Brakel: „Wir waren bereits in guten Planungen, aber durch die jetzige Situation ist alles aufs Eis gelegt. Viele Gespräche sind daher erst einmal so geblieben. Die Gesundheit ist das Wichtigste im Leben“, hebt Spielertrainer Cihan Gündogan hervor.

Ex-Coach beerbt seinen Nachfolger

FC Germete/Wormeln: „Aufgrund zeitlicher und beruflicher Aspekte kann ich die Position nach der aktuellen Saison nicht weiter ausüben“, hat FC-Trainer Thomas Waldeier erklärt. Mit Detlef Jacobi kehrt dann ein alter Bekannter auf die Trainerbank zurück. In der vergangenen Saison führte er den FC auf Platz zwei. Der Bezirksligaaufstieg wurde in der Relegation verpasst. Anschließend hörte er wegen gesundheitlicher Probleme auf. „Diese sind nun überwunden“, begrüßt 2. Vorsitzender Marco Clases Jacobis Rückkehr.

SG Scherfede/Rimbeck/Wrexen: „Wir haben uns in der Winterpause zusammengesetzt und die Situation besprochen. Ich freue mich über das entgegengebrachte Vertrauen und habe für die kommende Saison zugesagt“, informiert Coach Karl Schröder.

Michael Puhl bleibt in Gehrden

SG Altenbergen/Vörden: Seit dem vergangenen Oktober fungiert Carsten Sager als Trainer. Eine Vertragsverlängerung mit ihm wird angestrebt. „Wir wollten uns bereits zusammensetzen. Aber wegen Corona ist das aktuell nicht möglich“, formuliert Sager.

SuS Gehrden/Altenheerse: „Ich habe verlängert und werde ins sechste Jahr gehen“, sagt Übungsleiter Michael Puhl. Der frühere Landesliga-Fußballer führte sein Team in der vorigen Saison zum langersehnten A-Liga-Aufstieg und hier auf Rang elf.

SV Albaxen: „Es ist noch nichts spruchreif. Wir sind aber auch in Zeiten ohne Fußball nicht untätig und hoffen, bald einen neuen Coach zu präsentieren“, so Manager Sascha Oberste-Berghaus. Jannik Wöstefeld und Arthur Seibel sind aktuell Spielertrainer beim Aufsteiger.

Neuenheerse setzt weiter auf Ziegeroski

SV Bonenburg: Im März 2018 ging Trainer Hubertus Schade in seine dritte Amtszeit bei den Schwarz-Weißen. Bereits von 2000 bis 2002 und von 2012 bis 2013 hielt er das sportliche Zepter bei seinem Heimatverein in der Hand. Geht es für den Coach ins insgesamt sechste Jahr? Nach Ostern soll die Entscheidung in Bonenburg fallen.

SSV Würgassen: „Mit mir hat aktuell noch keiner gesprochen“, sagt Trainer Rainer Knöfel. Der neue Coach steht erst seit dem vergangenen Winter an der Seitenlinie und verlor sein Auftaktspiel am 1. März mit 1:2 gegen den TuS Vinsebeck. Knöfel soll den SSV vor dem Abstieg in B-Liga retten. Dieser wäre laut seinem Vorgänger Sebastian Naskrent, der weiterhin als Spieler der Rot-Weißen fungiert, allerdings auch kein Beinbruch.

FC Neuenheerse/Herbram: „Unabhängig von der Liga wird Frank Ziegeroski in der kommenden Saison unser Trainer bleiben“, erklärt Klaus Wollförster, erster Vorsitzender des Tabellenvorletzten. Ziegeroski geht damit in sein zweites Jahr beim FCNH.

SV Brenkhausen/Bosseborn: Thorsten Diekmann wird auch in der kommenden Saison als Trainer der Schelpekicker fungieren. „Der Vorstand ist auf mich zugekommen und wir waren uns schnell einig, dass wir auch über die Saison hinaus zusammenarbeiten“, so der 33-Jährige, der in sein zweites Jahr beim SVBB gehen wird. „Das Vertrauen des Vorstandes war zu jeder Zeit gegeben. Es war also eine logische Konsequenz“, fügt Diekmann hinzu.

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