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100 Jahre SV Steinheim: Fußballer spielten von der C-Liga bis zur Landesliga – Vorstand möchte das Emmerstadion modernisieren

„Alles eigene Teams – das macht stolz“

Steinheim

Auf sein 100-jähriges Bestehen blickt der SV Steinheim in diesem Jahr. In seiner Geschichte hat der Verein von der Fußball-C-Liga bis zur Landesliga gespielt. In bewegten Jahren wurden Aufstiege bejubelt und Abstiege betrauert. „Ein Jahrhundert Vereinsleben ist aber nur möglich durch den unermüdlichen Einsatz von ehrenamtlich Tätigen, durch die Unterstützung von Seiten der Stadt, durch die großzügigen Spenden und natürlich durch die Begeisterung und die Leidenschaft für den Fußball,“ heißt es dazu vom Vorstand.

Von Heinz Wilfert

Vorsitzender Wolfgang Keßler (links) und sein Stellvertreter Andreas Postert sehen den SV 21 Steinheim in seinem Jubiläumsjahr auf einem guten Weg. Zum geschäftsführenden Vorstand gehören noch Jugendobmann und Schriftführer René Schmitz sowie Schatzmeister Dennis Kopp. Foto: Heinz Wilfert

Die Initiative der Gründerzeit ging von Spielern aus, die in Straßenmannschaften kickten. Am 15. März 1921 gründeten 27 Männer einen Verein und ließen ihn beim Magistrat genehmigen. In einer Präambel wurde der Vereinszweck festgelegt. Es heißt dort: „Unser Verein wurde mit dem Plan gegründet, die Jugend unserer lieben Vaterstadt in der Sportwelt bekannt zu machen.“ Die Begeisterung war von Anfang an groß und drückte starken Lokalpatriotimus aus, denn Steinheim wollte Städten wie Detmold oder Bad Pyrmont ebenbürtig sein. Jeder Sportfreund konnte sich gegen ein „Eintrittsgeld“ von zehn Mark (Jugendliche fünf Mark) dem Verein anschließen. Als Vereinsfarben wurden grün und gelb festgelegt. Eine Wiese am Schützenplatz, heute befindet sich dort das Emmerstadion, wurde zur ersten Sport- und Spielstätte des Vereins.

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