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Kreisstädterinnen siegen im Halbfinale im vorweggenommenen Endspiel gegen den SV Ottbergen/Bruchhausen

Damen von Phönix Höxter erstmals Hallen-Kreismeister

Bredenborn  (WB). Die Landesliga-Kickerinnen von Phönix Höxter werden zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Hallen-Kreismeister und holen sich in Bredenborn den Swiss-Life-Select-Pokal. Im Finale siegen die Kreisstädterinnen mit 3:0-Toren gegen den Bezirksligisten FC Germete/Wormeln.

Rene Wenzel

Stolz, Freude und Jubel. Phönix Höxter ist erstmals Kreis-Hallenmeister mit (hinten von links): Patrick Grziwotz (Sponsor Swiss-Life-Select), Trainer Philipp Müller, Judith Fischer, Hannah Fischer, Katharina Bödeker, Laura Wentker, Emma Augsutin, Betreuer Helmut Dittmar, Helena Rode, Trainer Sascha Zeisberg, Jennifer Smith, Friederike Rauchmann sowie (vorne von links) Selina Hüttig, Lara-Jane Fredriksdotter, Celine Busch, Arjen Lochstedt, Valentina Gröne, Teresa Beyer und Renee Aarents. Foto: Rene Wenzel

Das vorweggenommene Endspiel der beiden Top-Favoriten sahen die Zuschauer bereits im Halbfinale zwischen Phönix und Landesliga-Kontrahent SV Ottbergen/Bruchhausen. Es entwickelte sich ein packendes Match. In der regulären Spielzeit trafen Mariella Oebbeke für den Titelverteidiger und Jennifer Smith für die Höxteranerinnen. Die Entscheidung musste im Neunmeterschießen fallen. Dabei avancierte Friederike Rauchmann zur Heldin. Zunächst parierte die Phönix-Torfrau einen Neuner von Katja-Luisa Kreylos, danach trat sie selbst an und beförderte ihr Team ins Finale. „Da hatten wir das Glück auf unserer Seite“, wusste das Höxteraner Trainer-Duo Philipp Müller und Sascha Zeisberg.

Landesligisten dominieren

Bereits in der Vorrunde dominierten die beiden Landesliga-Klubs die Spiele. Phönix behauptete sich in der Gruppenphase mit vier Siegen und einem Torverhältnis von 22:2 vor den Konkurrenten. Für den SV Ottbergen/Bruchhausen lief es in den ersten vier Begegnungen wie geschmiert: Der Vorjahressieger ließ die drei Kontrahenten mit zwölf Punkte und 26:0-Tore klar hinter sich. Die dritte Vorrundengruppe gewann der FC Germete/Wormeln mit zehn Zählern knapp vor dem SV Steinheim (neun Punkte).

Im Viertelfinale standen die beiden Landesligisten erneut nicht vor allzu hohen Herausforderungen. Phönix zog mit einem 3:1-Sieg gegen den VfR Borgentreich das Ticket für das Endspiel. Ottbergen/Bruchhausen machte den Halbfinaleinzug in der Neuauflage des Vorjahresfinals mit einem 7:0-Erfolg gegen den SV Scherfede/Rimbeck perfekt. Die beiden anderen Viertelfinalpartien waren deutlich spannender. Zunächst besiegte der FC Germete/Wormeln den FC 08 Boffzen mit zwei späten Buden 2:0. Danach schaffte die Spvg. Brakel/Langeland mit einem 4:3-Sieg nach Neunmeterschießen den Sprung unter die letzten Vier.

Ottbergen scheidet aus

Phönix entschied das erste Halbfinale gegen Ottbergen für sich. „Wir besaßen die klareren Chancen und hätten gewinnen müssen. Im gesamten Turnier waren wir die stärkste Mannschaft, die den besten Fußball gezeigt hat“, stellte SVOB-Trainer Manuel Bohnert heraus. Im zweiten Semifinale buchte der FC Germete/Wormeln mit einem 1:0-Erfolg nach dem entscheidenden Treffer von Louisa Arntz gegen die Spvg Brakel/Langeland die Endspielteilnahme. Die Schwarz-Roten waren danach aber dennoch hochzufrieden. Neben dem Pokal für das beste Kreisliga-Team wurden von der Spvg Brakel Lisa Ernst als beste Torfrau und Madeline Stiewe als stärkste Spielerin geehrt. „Die Mädels haben genau unsere Vorgaben umgesetzt. Das war ein super Zusammenhalt, der uns Schwung für die Rückrunde geben sollte“, resümierte Trainer Matthias Dreier.

Brakel/Langeland Vierter

Immerhin konnte sich Ottbergen/Bruchhausen mit einem 4:2-Erfolg gegen die Spvg Brakel/Langeland noch Platz drei sichern. Die Treffer zum 3:0-Erfolg im Finale gegen den FC Germete/Wormeln erzielten Celine Busch, Lara-Jane Fredriksdotter und Judith Fischer. „Das war eine souveräne Leistung“, lobte Phönix-Coach Philipp Müller. Auf der anderen Seite hatten auch die Spielerinnen des FC Germete/Wormeln einen tollen Turniertag hingelegt. Spielertrainerin Meike Friebe hob hervor: „Wir sind total zufrieden. Im Finale war Phönix Höxter der klare Favorit.“

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