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A-Ligist SV Höxter peilt mit starken Neuzugängen Rückkehr in die Bezirksliga an

Der Aufstieg ist das Ziel

Höxter (WB). Der SV Höxter hat Großes vor. Die Rot-Weißen wollen zurück auf die überkreisliche Fußballebene und haben sich dafür gut verstärkt. »Grundsätzlich ist der Aufstieg das Ziel. Ich werde mich aber nicht hinstellen und sagen, dass wir mit 80 Punkten aufsteigen werden«, weiß Trainer Uwe Beck, dass das Unterfangen Bezirksligarückkehr kein Zuckerschlecken werden wird.

Felix Senftleben

Der SV Höxter blickt der Saison selbstbewusst und optimistisch entgegen. Unser Foto zeigt (hintere Reihe von links): Co-Trainer Jan Gockel, Ramon Schreiner, Florian Pottmeier, Cemal Coskun und Justin Köhler sowie (mittlere Reihe von links) Nico Trepschick, Trainer Uwe Beck, Marc Niedersetz, Lucas Balch, Artawasd Zaturjan, Kevin Dierks, Luca Hasenbein, Kevin Wilms, Vorsitzenden Dietlef Bitterberg und Betreuer Wolfgang Ditter sowie (sitzend von links) Marcel Dobrott, Andy Grassel, Thore Tölke und Georg Gorges. Die Kreisstädter wollen in die Bezirksliga. Foto: Felix Senftleben

Vier Abgängen stehen sechs Zugänge gegenüber. Ridvan Akkoc, Hakob Sahat­jian, Niko Rössing und An­dre Griebat sind nicht mehr dabei. Derweil haben es die Neuverpflichtungen in sich. Mit Justin Köhler rückt ein schneller Flügelspieler aus der eigenen U19 in den Herrenbereich auf. »Justin stand auch bei anderen Vereinen auf dem Zettel«, sagt Trainer Beck. Der 31-jährige hält viel von seinem Youngster: »Er ist extrem talentiert. Wenn Justin weiter an sich arbeitet, wird er eine Rakete. Er kommt meiner Spielidee sehr nah«, so Beck. Vom niedersächsischen Kreisligisten SV Holzminden zog es Kevin Wilms in die Weserkampfbahn. »Er ist nicht nur ein guter Fußballer, sondern immer heiß, immer motiviert und absolut torgefährlich«, lobt der Coach.

Marcel Dobrott, der bereits in der Jugend für den SVH kickte, konnte vom SV Brenkhausen/Bosseborn zurückgewonnen werden. »Marcel wird uns helfen. In den ersten Trainingseinheiten hat er einen noch besseren Eindruck gemacht, als ich erwartet hatte«, freut sich der Übungsleiter. Cemal Coskun kommt aus dem eigenen Jugendbereich. »Cemal war ursprünglich nicht für die erste Mannschaft vorgesehen. Aufgrund einiger Verletzungen wird er nun aber dem Kader angehören. Er hat viel Potenzial und kann positiv überraschen«, ist sich Beck sicher. Komplettiert wird das Sextett vom reaktivierten Lukas Gerth und Andy Grassel (zweite Mannschaft).

Damit das Ziel Aufstieg klappt, will das Beck-Team an die vergangene Rückrunde anknüpfen. »Da haben wir von Spiel zu Spiel geschaut«, erinnert sich der Trainer gerne zurück. 35 Punkte aus 15 Spielen waren der Lohn. Damit war Höxter nach Meister Spvg Brakel II die zweitbeste Rückrundenelf und sprang nach Platz acht zur Winterpause noch auf einen ordentlichen vierten Rang in der Endabrechnung. Lediglich zwei Zähler fehlten auf den Vizemeister FC Germete/Wormeln.

»Sollten wir zweimal 35 Punkte holen, sollte das wohl zum Aufstieg reichen«, hat Vorsitzender Dietlef Bitterberg ausgerechnet. »Wir wollen weiterhin attraktiven Offensivfußball spielen, unsere Zuschauer begeistern und unseren Weg weiter gehen«, betont Beck.

Mit Jan Gockel (Co-Trainer) kann er neben Betreuer Wolfgang Ditter in dieser Saison auf doppelte Unterstützung im Trainerstab zählen. »Jan passt menschlich top in die Mannschaft und ist eine gute Ergänzung, gerade, wenn ich mal nicht da bin. Wolfgang ist seit Ewigkeiten Betreuer des SV Höxter und eine extrem wichtige Stütze«, stellt Beck heraus.

Die Rot-Weißen sind bereits in Form. Der Bezirksligist VfR Borgentreich wurde in einem Testspiel in Borgentreich mit 2:1 besiegt. Das erste Pflichtspiel steht an diesem Freitag, 26. Juli, an. Dann gastiert der Bezirksligist SV Dringenberg im Kreispokal in der Weserkampfbahn. Zwei Tage später testet Höxter gegen den Bezirksligisten FC Blau-Weiß Weser.

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