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TuS Lütmarsen will den Sprung aus der B-Liga Nord endlich schaffen

Der Traum vom Aufstieg

Lütmarsen  (WB/üke/fel). Das Ziel Aufstieg hat der TuS Lütmarsen in der B-Liga Nord traditionell im Visier. Die Grün-Weißen mischen immer oben mit. Zum großen Wurf hat es allerdings noch nicht gereicht. Das soll sich ändern.

Der TuS Lütmarsen hat in der B-Liga Nord einmal mehr einen Spitzenplatz im Visier und das Potenzial dafür. Die Akteure der Grün-Weißen mit (hinten von links): Wilhelm Isaak, Philipp Hoppe, Bekim Paja, Christopher Speith, Mario Multhaup, Jendrik Bilstein, Spielertrainer Stephan Zänger sowie (mittlere Reihe von links) Betreuer Sven Spieker, Andre Ludwig, Nejdet Bero, Alex Cymbal, Chris Multhaup und (vorne von links) Omran Bero, Amadou Diallo Kasim, Nick Debus, Dennis Morgaljuk sowie Daniel Simon. Foto: Felix Senftleben

Nach Jahren der Abstinenz will der TuS zurück in die Beletage des Fußballkreises Höxter. Die Lütmarsener möchten wieder zu den A-Ligisten gehören. Trainer Stepahn Zänger, der im Spätsommer 2017 beim 1945 gegründeten Verein eingestiegen ist und die Nachfolge von Arif Göral angetreten hat, spielte mit Lütmarsen danach eine gute Rolle. Die Mannschaft stand in der Abschlusstabelle mit 58 Punkten und 93:61-Toren auf dem dritten Tabellenplatz. Das war gut, allerdings für den Aufstieg wieder einmal nicht gut genug.

Der Blick ist nach vorne gerichtet. Experten trauen dem TuS wieder den Aufstieg und damit auch die Meisterschaft zu. »Die B-Liga Nord ist sehr ausgeglichen. Wir wollen einen guten Start hinlegen und von Beginn an in der Spitzengruppe dabei sein. Es gilt, sich oben festzusetzen«, weiß Trainer Stephan Zänger worauf es ankommt.

Platz eins ist das Ziel

Der 34-jährige Übungsleiter macht aus den Ambitionen der spiel- und willensstarken Truppe keinen Hehl: »Unser Ziel ist der erste Platz. Allerdings wird der Sprung nur gelingen, wenn sich bei uns Spieler nicht langfristig verletzen. Der Kader ist sehr klein. Ausfälle werden deshalb kaum zu kompensieren sein.« In seiner Einschätzung über die Qualität und das Niveau in der Liga sagt Zänger: »Die Hälfte aller Mannschaften kann aus meiner Sicht am Ende den Aufstieg schaffen. Die Konkurrenten sind zahlreich und stark.«

Die Lütmarsener haben sich verstärkt, um den Traum wahr werden zu lassen. Mit Andre Ludwig, der zuletzt bei der SG Niesen/Siddessen gespielt hat, ist ein routinierter Mittelfeldspieler mit eingebauter Torgarantie gekommen. Mit Bekim Paja von TiG Brakel und Rückkehrer Omran Bero, der in der Vorsaison beim MTSV Eschershausen aktiv war, haben sich die TuS-Verantwortlichen zwei weitere spielstarke Akteure geangelt. Nick Debus rückt aus der eigenen Jugend ins Seniorenteam auf. »Alle vier Spieler bringen uns voran«, ist Bero überzeugt. Sie seien durch die Bank positiv eingeschlagen. »Wir hätten allerdings sehr gerne weitere Neuzugänge begrüßt.« Den vier Neuzugängen stehen mit Dennis Wall, Stefan Steiner, der im Notfall noch einspringen würde, sowie Vadim Drushinin, der aufgehört hat, drei Abgänge gegenüber.

Schwitzen bei der Hitze

In der Vorbereitung schwitzen die TuS-Protagonisten nicht nur wegen der großen Hitze, um den Aufstiegstraum zu verwirklichen. In der ersten Runde des Kreispokals gab es vor sechs Tagen einen ungefährdeten 4:1-Sieg gegen den SSV Herlinghausen. In der zweiten Runde treffen die Lütmarsener morgen auf Aufstiegskonkurrent TuS Lüchtringen. »Das ist eine Woche vor dem Saisonstart ein echter Gradmesser«, freut sich der Trainer auf den willkommenen Vergleich.

Das erste Saisonspiel bestreiten die Lütmarsener Sonntag, 12. Augugst, auf heimischer Asche gegen die SG Bellersen/Bökendorf/Nethetal. Fünf Tage später geht es zum SV Holzhausen/Erwitzen. Das Auftaktprogramm hat es bereits in sich. Der Aufstiegstraum braucht gleich Siege.

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