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Fußball-Landesliga: Der SV Ottbergen/Bruchhausen stellt die stärkste Offensive und die sicherste Abwehr

Die besten Werte der Liga

Ottbergen/Bruchhausen (WB). Es darf so weiter laufen für den SV Ottbergen/Bruchhausen in der Frauenfußball-Landesliga und gerne am Ende noch ein bisschen mehr. Denn nach einer starken Hinrunde belegt das heimische Spitzenteam momentan den dritten Tabellenplatz und schielt berechtigterweise mit einem Auge nach ganz oben.

Lena Brinkmann

Es gibt oft kein Durchkommen durch Ottbergens starke Abwehrreihen, hier mit Katja-Luisa Kreylos (links) und Pia Wiedenbruch (rechts). Der Tabellendritte stellt die beste Defensive und die beste Offensive in der Frauen-Landesliga. Foto: Lena Brinkmann

„Wir haben vor der Saison das Ziel ausgegeben am Ende Platz eins bis drei zu erreichen und daran wird sich auch nichts ändern. Wir haben eine ziemlich gute Hinrunde gespielt und sind oben mit dabei”, stellt Ottbergens Trainer Manuel Bohnert heraus.

52 Tore geschossen, nur 14 kassiert

Mit sechs Punkten Rückstand und einem Spiel weniger als Tabellenführer FC Donop/Voßheide hat der heimische Dritte die Tabellenspitze im Blick. Mit 52 geschossenen Toren in 14 Spielen, das sind bis dato die meisten in der Frauenfußball-Landesliga, und nur 16 kassierten Treffern, das sind bisher die wenigsten, unterstreicht der SVOB seine Ambitionen.

„Wenn wir komplett sind und unsere Top-Leistung abrufen, ist es schwer uns zu schlagen. Beeindruckend in der Hinrunde war unsere geschlossene Mannschaftsleistung. In einigen Spielen lief es von vorne bis hinten wie aus einem Guss”, berichtet Manuel Bohnert. Hervorzuheben sind hier die dominanten Erfolge wie beispielsweise das 9:1 zu Hause gegen den Hövelhofer SV oder der 9:0-Heimsieg gegen den SV Stirpe. „Das war in der Höhe vorher nicht zu erwarten”, betont Manuel Bohnert.

Werther war der Tiefpunkt

„Wenn wir weiter ganz oben mitspielen wollen, müssen wir in einigen Partien aber noch konzentrierter auftreten. Die drei Niederlagen, die wir kassiert haben waren völlig unnötig. Beim 1:2 in Langenheide hätten wir von den Chancen her eigentlich 8:2 gewinnen müssen. Die Gegentore haben wir uns noch selbst reingelegt. Auch im Spitzenspiel beim 1:4 in Borchen hatten wir die Partie im Griff, haben aber drei Gegentore nach Standardsituationen kassiert. Der Tiefpunkt und die schlechteste Leistung war die 0:2-Niederlage beim BV Werther. Positiv ist aber, dass wir uns nach allen drei Niederlagen sofort wieder gefangen und in die Spur zurückgefunden haben”, betont Manuel Bohnert.

Zwillinge verlassen den Verein

Mit den Zwillingen Patrice und Svea Hillebrand haben den SVOB im Winter zwei Akteurinnen zum SV Kollerbeck verlassen. „Wir hätten beide Spielerinnen gerne behalten, konnten aber Svea als Torhüterin keine Spielpraxis garantieren”, erklärt Bohnert.

Im Winter improvisieren

In der Winterpausenvorbereitung mussten die Ottbergerinnen improvisieren. Aufgrund der Witterung haben die Fusionierten noch nicht draußen auf dem Platz trainieren können. Der Besuch im Fitnessstudio sowie Lauf- und Hallentraining standen auf dem Plan. Auch die bisher angesetzten Testspiele sind ausgefallen. Ein Vorbereitungsspiel gegen den FC Peckelsheim steht noch an, bevor es am Sonntag, 1. März, in der Liga mit dem Heimspiel gegen den TuS Langenheide weitergeht. Im vergangenen Jahr ist der SV Ottbergen/Bruchhausen mit einer Niederlagenserie denkbar schlecht in die Rückrunde gestartet und alle Ambitionen waren schnell dahin. “Wir wollen im ersten Spiel nach der Winterpause schnell für Klarheit sorgen und uns keine Ausrutscher erlauben. Ansonsten müssen wir uns in der Rückserie auch einmal mit dreckigen und knappen Siegen zufrieden geben”, fordert Manuel Bohnert.

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