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Brenkhausen/Bosseborn setzt in der A-Liga auf Neues und Bewährtes

Die Mischung machts

Brenkhausen  (WB). Neuer Trainer, sechs neue Spieler und kein Abgang. Mit neuen Ideen, frischem Wind und bewährten Kräften geht der SV Brenkhausen/Bosseborn in die A-Ligasaison 2018/19.

Jürgen Drüke

Der SV Brenkhausen/Bosseborn mit (hinten von links): Marcel Dobrott, Adrian Dobrott, Thomas Ahlemeier, Ogur Akkoc, Dennis Rüßmann sowie (mittlere Reihe von links) Obmann Steffen Mönnekes, Trainer Günther Weber, Marius Wiegers, Tobias Schinowski, Andre Dierkes, Manuel Weber, Felix Niggemann, Marius Krekeler, Physiotherapeutin Milena Rust sowie (vorne von links) Chris Ferlemann, Andre Wiedemeier, Simon Köhne und Ridvan Akkoc. Beim Fototermin befanden sich noch zahlreiche Spieler im Urlaub. Foto: Jürgen Drüke

»Wenn unsere Akteure die veränderte Ausrichtung schnell verinnerlichen, ist ein Platz im vorderen Bereich möglich«, sagt der neue Trainer Günther Weber. Es sei ­allerdings nicht auszuschließen, dass der Prozess Zeit in Anspruch nehmen wird. »Das ist dann eben so. Wir haben eine ehrgeizige Mannschaft, die Spieler wollen lernen und sich weiter entwickeln«, hat der einstige Torjäger Weber ausgemacht und fügt an: »Es macht großen Spaß mit dieser Truppe. Die Akteure besitzen allesamt ­gehobenes A-Liga-Niveau.«

24 Akteure im Kader

22 Feldspieler und mit Andre Wiedemeier sowie Simon Köhne zwei Torhüter umfasst der Kader. Der Konkurrenzkampf ist groß. »Wir haben gute Verstärkungen dazu gewonnen«, hebt der Coach hervor. Beim dreitägigen Trainingslager in Silberborn ist Weber am vergangenen Wochenende noch einmal bestätigt worden. Die Neuen haben Potenzial. Ridvan Akkoc, der in der abgelaufenen Saison bei der SpVg. Brakel spielte und davor vier Spielzeiten beim SV Drenke für Offensivpower und Tore stand, kann als Spielgestalter und in vorderster Front eingesetzt werden. Sein Bruder Ogur ist ein spielstarker und robuster Verteidiger. »Nach einem Jahr Pause habe ich wieder richtig Lust auf Fußball«, brennt der Defensivakteur auf sein Comeback. Marcel Dobrott ist quasi Neuzugang Nummer drei, obwohl er bereits im Juli 2017 zum Team gestoßen ist. Der Bruder von SVB/B-Torjäger Adrian Dobrott ist nach einem Jahr in Bayern zurück in der Heimat und aufgrund seiner spielerischen Qualitäten eine Bereicherung für das Mittelfeld. Niclas Kieneke rückt aus der zweiten Mannschaft auf und besitzt alles, was ein Fußballer mitbringen muss. Oliver Dankers ist ein kämpferisches Vorbild und kehrt vom TuS Godelheim zurück. Felix Niggemann kommt vom SV Nieheim/West und ist ein guter Defensiver.

Gegentore minimieren

Die Anzahl der Gegentore soll deutlich verringert werden. »Da müssen wir den Hebel ansetzen. 50 Gegentreffer in 26 Spielen waren in der abgelaufenen Saison zu viel«, weiß Weber. Die Ausrichtung will der Übungsleiter, der zuletzt vier Jahre den niedersächsischen Kreisligisten VfR Deensen trainierte und davor seinen Heimatverein FC Stahle von der B-Liga in die Bezirksliga führte, nicht verraten. Nur so viel: »Wir wollen unberechenbarer werden.« Im Training werden verschiedene Spielformen einstudiert. In den Testspielen gegen Lügde (1:3) und Stadtoldendorf (3:1) wartete das Team mit ansehnlichen Spielzügen auf. In der ersten Runde des Kreispokals gab es vor vier Tagen einen ungefährdeten 4:0-Sieg beim SV Nieheim/West. Das Auftaktprogramm hat es für den Siebten der Vorsaison in sich: Nach dem Auswärtsspiel bei TIG Brakel folgen Heimspiele gegen den SV Kollerbeck und den FC Germete/Wormeln. Danach tritt die Mannschaft beim Meisterschaftsfavoriten SpVg. Brakel II an.

SVB/B-Obmann Steffen Mönnekes hat als Ziel einen Platz zwischen zwei und sechs ausgegeben. Der zweite Rang könnte noch zum Aufstieg reichen. Davon sprechen sie bei den Rot-Grün-Weißen ­allerdings nicht.

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