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Volleyball: „Es gibt keine Meister und keine Auf- und Absteiger“, berichtet Kreisvorsitzender Andreas Grawe

Die Saison ist beendet

Kreis Höxter (WB/...

Die Saison 2020/2021 im Westdeutschen Volleyball-Verband wird ab sofort beendet. Das hat dessen Präsidium am Donnerstagabend während einer Online-Konferenz entschieden. „Mit unserem Beschluss folgen wir der Empfehlung der zuständigen Spielausschüsse des Verbandes“, berichtet Andreas Grawe. Der Amelunxener ist Vorsitzender des Volleyballkreises Höxter und Mitglied des Verbandspräsidiums.

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„Die Entscheidung ist zwingend und alternativlos“, sagt Andreas Grawe. Foto: Günter Sarrazin

„Es gibt keine Meister und keine Auf- und Absteiger. Die Teams verbleiben für die Saison 2021/2022 in ihren jetzigen Staffeln“, ergänzt der 57-jährige Familienvater, der leidenschaftlicher Volleyballer ist. Seit fast vier Jahrzehnten ist er in dieser Sportart aktiv. Seit 15 Jahren steht er an der Spitze des Volleyballkreises.

Nach dem im April des vergangenen Jahres erfolgten Abbruch der Saison 2019/2020 ist es die zweite Volleyball-Spielzeit, die wegen der Corona-Pandemie vorzeitig beendet wird. Nun noch früher als im Vorjahr und nach noch weniger absolvierten Spielen. „Aufgrund der Pandemie ist diese Entscheidung zwingend und alternativlos“, betont Grawe. Die Gesundheit gehe vor. Seit Ende Oktober war die Serie bereits unterbrochen.

Im Kreis Höxter sind drei Damen- und zwei Herren- Mannschaften gemeldet. Die Damen des SV Dringenberg I sowie die Herren des TuS Willebadessen und des Warburger SV sind Landesligisten. Die Damen des SV Höxter spielen in der Bezirksliga, die Damen des SV Dringenberg II in der Bezirksklasse.

Andreas Grawe hofft mit den Teams, dass sie in der nächsten Saison wieder unbeschwert aufschlagen können. „Es wird einen Weg zurück in den Volleyball geben“, blickt er auf den September oder Oktober dieses Jahres.

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