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Jan Kaschura läuft 156 Kilometer auf dem Hermannsweg von Rheine zu den Externsteinen

Die Sushi-Bar im Kofferraum

Holzminden

Morgens um vier in Rheine. Am Bahnhof beginnt ein ganz besonderes Abenteuer. Jan Kaschura startet seinen persönlichen Hermannsweg-Marathon und wird gute 16 Stunden später an den Externsteinen ankommen. Geschafft, ausgelaugt, aber glücklich. 156 Kilometer hat er erfolgreich hinter sich gebracht.

Sylvia Rasche

156 Kilometer an einem Stück zu laufen, ist nicht nur für den Körper eine große Herausforderung, Jan Kaschura hat sie mit Bravour gemeistert. Foto: Ulrich Radtke

„Eigentlich wollte ich ja bis auf den Velmerstot laufen. Das wären noch vier Kilometer gewesen“, erzählt der Holzmindener Ultra-Läufer. Die Dunkelheit hielt ihn aber schließlich davon ab. „Es war einfach zu gefährlich. Meine Brustlampe hatte ich schon am Morgen so beansprucht, dass sie leer war und der Akku des Handys gab auch nichts mehr her“, berichtet Kaschura. Da er kein Risiko eingehen wollte, beendete er seinen Hermannsweg-Marathon nach 156,83 Kilometern, 3516 Höhenmetern und 16:09 Stunden an den Externsteinen.

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