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Meine Corona-Pause: Mountainbiker Jörg Redeker reizt es auch als Trainer, selbst bei Wettkämpfen zu starten

„Ganz ohne Rennen kann ich nicht“

Rösebeck

Trainieren geht immer, Rennen fahren aber nicht. So sah es in der pandemischen Zeit von März 2020 bis jetzt für den Mountainbiker Jörg Redeker aus. Er hatte gerade einen Schlussstrich unter seine Zeit als Ü40-Lizenz-Fahrer im Crosscountry gezogen und war ins Trainerlager gewechselt, da mussten er und seine ersten Schützlinge, wie alle Sportler, den Sport neu denken.

Von Astrid E. Hoffmann

Jörg Redeker (Mitte) und seine Mountainbike-Crew beim Rennen in Gedern (von links): Vincent Beckmann, Micah Schmidt, Max Wetzel, Maya Redeker, Evelyn Behre und Sascha Gerken. Foto: Privat

„Wir hatten die Sachen schon gepackt, da wurde das erste Rennen gestrichen. Es gab keine Generalabsage, so dass wir von Woche zu Woche geschaut haben, ob etwas geht“, erklärt der 49-Jährige. Sein Sohn Max Wetzel war in der Vorbereitung für die Weltmeisterschaft im Crosscountry, die in Albstadt und somit in Deutschland stattfinden sollte. Es wäre ein schönes Heimrennen geworden. Sascha Gerken aus Wettesingen hatte sich einiges in der Hobby-Klasse vorgenommen und war von Jörg Redeker ebenfalls gut eingestellt worden. Nur für Evelyn Behre aus Dalhausen kam die Corona-Pause zur rechten Zeit. „Sie war übertrainiert und dann auch noch erkrankt, so dass sie sowieso noch nicht fit für die Rennen war. Ihr tat die Pause gut“, berichtet Jörg Redeker.

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