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Meine Corona-Pause: Marvin Nolte, Spielmacher des Fußball-B-Ligisten SV Menne, pendelt zwischen seinem Arbeitsplatz in Bielefeld und seinem Heimatort

„Team-Spirit hat sich auf das Dorf übertragen“

Menne

Die Familie steht für ihn an erster Stelle. Der Beruf ist ihm ganz wichtig. Fußball spielt weiter eine zentrale Rolle in seinem Leben, wenn auch nicht mehr so wie vor ein paar Jahren. Der Menner Marvin Nolte, der als stellvertretender Vertriebsleiter der Flexibelt Hubgeräte GmbH in Bielefeld arbeitet, hat als Fußballer mit seinem Heimatverein SV Menne schöne Erfolge gefeiert und auch in Peckelsheim und Zierenberg wichtige Erfahrungen gesammelt.

Von Günter Sarrazin

Konzentriert wartet Marvin Nolte (vorn) in einem Spiel gegen den SV Borussia Hohenwepel auf den Ball: Foto: Günter Sarrazin

Mennes Durchmarsch von der Kreisliga B in die Bezirksliga zwischen 2008 und 2010 ist allen Beteiligten in guter Erinnerung. „Wir hatten einen fantastischen Team-Spirit, der sich auch auf das ganze Dorf übertragen hat“, sagt der ballsichere Mittelfeldspieler und denkt an die guten Zuschauerkulissen bei Heimspielen an der Waldbreite, wo die Besucher an der Südseite zum Teil in vier Reihen standen. „Menne ist einfach mein Zuhause. Hier habe ich das Fußballspielen gelernt“, blickt der 31-Jährige auf seine Zeit als Jugendspieler, das schmucke Sportheim und die Sportanlage. „Es gab nur Extreme – ich habe es in den ersten sechs Jahren im Seniorenbereich in Menne nicht einmal geschafft, die Klasse zu halten“, führt er mit einem Schmunzeln aus. „Wir sind dreimal aufgestiegen und dreimal abgestiegen“, verdeutlichet er. „Später sind wir auch durch die Zusammenlegung der A-Liga wieder in der B-Liga gelandet.“

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