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Serie Meine schönsten Sporterlebnisse: Irmgard und Hans-Gerd Altmann sind mit ihrem unermüdlichen Einsatz die Frau und der Mann für alle Fälle beim SV Scherfede-Rimbeck

„Wir lieben doch unseren SV Westfalia“

Scherfede

„Wer friert uns diesen Moment ein. Besser kann es nicht sein.“ In diese Zeilen aus dem Hit „Auf uns“ von Andreas Bourani könnten auch Irmgard und Hans-Gerd Altmann einstimmen. Die Eheleute sind die Frau und der Mann für alle Fälle beim SV Westfalia 03 Scherfede-Rimbeck. Das Sportheim ist ihr zweites Zuhause. Sie haben zahlreiche Erfolge des Traditionsvereins als besondere Momente miterlebt und mit ihrer Arbeit im Hintergrund mit möglich gemacht. Für sein großes Engagement wurde Hans-Gerd Altmann sogar im Club 100 des Deutschen Fußball-Bundes aufgenommen. und erlebte mit seiner Frau in Leipzig einen Empfang und ein Länderspiel als unvergessliche Sportereignisse.

Von Günter Sarrazin

Das Sportheim und der Sportplatz des SV Westfalia 03 Scherfede-Rimbeck sind ihr zweites Zuhause: Foto: Günter Sarrazin

„Mit den anderen Geehrten aus ganz Deutschland haben wir im November 2003 auf der Tribüne des umgebauten Leipziger Zentralstadion gesessen“, blickt Hans-Gerd Altmann auf das Spiel und den 3:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Kamerun zurück. Als erster Ehrenamtsträger des Sportkreises Warburg wurde er aufgenommen in den Club 100 des Deutschen Fußball-Bundes, der die Auszeichnung für unermüdlichen Einsatz an der Basis im Jahr 1997 ins Leben gerufen hat. Am Vorabend des Testspieles lernten die Altmanns die damalige Führungsspitze des DFB und frühere Nationalspieler kennen. Die Mitglieder des Club 100 wurden bei einem Empfang von DFB-Präsident Theo Zwanziger, DFB-Vizepräsident Karl Schmidt und Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee geehrt. „Auch die früheren Nationalspieler Uwe Seeler, Ottmar Walter und Horst Eckel waren dabei“, berichtet Hans-Gerd Altmann mit einem Strahlen in den Augen. „Meine Frau hätte es genauso verdient, die Auszeichnung zu erhalten, weil sie ebenso viel für den SV Westfalia macht“, sagte der der frühere Scherfeder Mittelstürmer und langjährige Sportplatzwart schon damals und auch heute. „Es ist ja so geblieben und auch 20 Jahre später noch so“, unterstreicht er. Seit dem Bau des Sportheims (1986) ist Irmgard Altmann Sportheimwartin und fast täglich auf dem Platz. Sie reinigt das Gebäude und erledigt mit ihrem Mann viele Arbeiten rundherum. „Angefangen beim Rasenmähen und dem Heckenschnitt, über verschiedene Renovierungen, Pflasterarbeiten und das Bewässern des Platzes“, nennt sie Beispiele. Bei den Heimspielen ist sie „Mädchen für alles“, wie ihr Mann es sagt. „Sie macht den Verkauf am Waffel-, Kaffee- und Würstchenstand. Die Würstchen und mehr hat sie natürlich auch eingekauft. Und zusammen räumen wir alles wieder auf“, lächelt Hans-Gerd Altmann. Er fungiert auf der gegenüberliegenden Seite als Tribünenservice, macht dort den Verkauf. Damit nicht genug: Irmgard Altmann ist seit 20 Jahren Geschäftsführerin des fast 500 Mitglieder zählenden Sportvereins. „Wobei ich mir den Job mit Petra Block gut teile“, merkt sie an.

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