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Fußball: Juniorentrainer und Nachwuchsspieler der Spvg Brakel sind nach Monaten der Online-Übungseinheiten froh, wieder auf den Sportplatz zu dürfen

„Wir möchten gerne weiter trainieren“

Brakel

Die Juniorentrainer und die Juniorenspieler der Spvg Brakel haben einen großen Wunsch: Sie möchten weiter trainieren können. ​ „Ist das noch gerecht? Ist das fair?“, fragt Jugendleiter und B- und C-Juniorencoach Thorsten Kraut angesichts des jetzt in Kraft getretenen bundesweiten Infektionsgesetzes mit Blick auf den Fußball-Nachwuchs. „Wenn die Kinder und Jugendlichen ein weiteres Mal in ihrer Bewegungsfreude ausgebremst würden, könnten immer mehr von ihnen sich dazu entscheiden, den Sport an den Nagel zu hängen“, sagt der Warburger.

Günter Sarrazin

Richard Moritz trainiert viermal in der Woche die Brakeler B-Juniorinnen. Jeweils in Zweier-Gruppen geht es seit Mitte März bei den 15 bis 17 Jahre alten Fußballerinnen auf den Platz. Carla Hammelmann (links) und Nina Lübeck sind dankbar für das Angebot. Foto: Privat

Nach zwei Monaten des Stillstandes beim ersten Corona-Lockdown und zuletzt viereinhalb Monaten von Ende Oktober an, dürfen Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres (wie berichtet) seit Mitte März wieder auf dem Platz mit ihrer Mannschaft mit bis zu 20 Kindern trainieren. Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz nun den Schwellenwert von 100 in einem Kreis an drei aufeinander folgenden Tagen überschreiten, wäre diese Regelung hinfällig. Dann dürfte nur noch kontaktlos trainiert werden und das mit lediglich fünf Teilnehmern. „Das wäre ein erneuter Rückschlag für viele Sportvereine“, spricht Kraut nicht nur für Brakel.

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