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A-Ligist SV Kollerbeck startet mit Pfund des besten Rückrundenteams

Es darf etwas mehr sein

Kollerbeck  (WB). Der SV Kollerbeck hat in der A-Liga erneut einen Spitzenplatz ins Visier genommen. Nach Platz fünf in der Vorsaison darf es nun ruhig etwas mehr sein.

Heinz Wilfert

Der SV Grün-Weiß Kollerbeck vor dem Start in die Saison mit (hinten von links): David Alsleben, Raphael Föst, Dominik Abitz, Dennis Zobel, Pascal Seck, Jan Baumeister sowie (mittlere Reihe von links) Trainer Andreas Niemann, Lukas Meyer, Julian Reinhardt, Michael Meyer, Jan Dyballa, Jannik Reinhardt, Betreuer Josef Wittrock und vorne (von links) Marc Neumann, Jens Schölzel, Torben Rheker, Felix Büker, David Alsleben. Die Mannschaft will wieder unter den besten fünf Teams der Liga dabei sein. Foto: Heinz Wilfert

»Wir wollen selbstverständlich an die starke Rückrunde anknüpfen«, macht Andreas Niemann, der bei den Grün-Weißen in die zweite Saison geht, die Vorgabe. Die zweite Saisonhälfte 2017/18 haben die Kollerbecker als die beste Mannschaft abgeschlossen. Das Potenzial für Spitzenplatzansprüche ist vorhanden. Das Selbstbewusstsein weiter gestiegen. Für die Mannschaft spricht die Erfahrung. Über Jahre hinweg spielen sie fast unverändert zusammen. Junge Spieler rücken meistens, aus dem eigenen Nachwuchs nach. So auch in diesem Sommer.

Realismus und Bescheidenheit haben den SVK schon immer ausgezeichnet. Das sind vortreffliche Tugenden, um erfolgreich zu sein. Auf dem fünften Platz haben sie in der Vorsaison abgeschlossen. Diesen Platz wollen sie erneut erreichen – »etwas mehr wäre gut«.

SVK-Vorsitzender Bernward Brisgies setzt große Erwartungen in den Trainer: »Die Fußball-Handschrift von Andreas Niemann ist gut erkennbar. Zudem hat er aus der Mannschaft eine starke Einheit geformt. Schnell hat er die Defizite ausgemacht und sie ebenso schnell abgestellt. Seine Unaufgeregtheit kommt uns allen zugute.«

Lob für Trainer Niemann

Der SVK habe vor Niemann deutlich zu viele Gegentore kassiert. Die Umstellung auf das 4-3-3-System hat für Stabilität gesorgt. Die Kollerbecker besaßen nach der Winterpause einen super Lauf, die A-Liga-Spitzenteams wurden allesamt deutlich besiegt. Die Mannschaft lag in der Rückrundentabelle damit vor Aufsteiger TSC Steinheim.

Der 44-jährige Trainer weiß: »Darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Wir fangen wieder bei Null an. Für ein gutes Abschneiden trainieren wir fleißig.«

Das Team ist eingespielt, es gibt geringfügige personelle Veränderungen: Dirk Dähling hat den Verein in Richtung Albaxen verlassen. Andreas Begemann spielt künftig in der Zweiten. Nach seinem Studium ist Jan Baumeister wieder dabei. Aus der eigenen A-Jugend rücken Pascal Seck und Max Wiesemann in den Seniorenbereich auf. Dabei sind Wiesemann und Baumeister für die Abteilung Attacke vorgesehen. Seck ist ein guter Defensivspieler.

Variabele Ausrichtung

»Wir werden nur über die mannschaftliche Geschlossenheit erfolgreich sein. Das zeichnet uns aus. Die Mannschaft ist auch von der Ausrichtung her variabel«, betont Niemann. Dabei sei auch der Spaß ein wichtiger Bestandteil im Training und auf dem Spielfeld: »Gerade in unseren Ligen geht es doch um Freude, das Miteinander und den Spaß«, weiß der SVK-Coach. Die Kollerbecker wollen wieder stabil stehen und Tempofußball mit schnörkellosem und schnellem Spiel in die Spitze zeigen. Mit Jannik Reinhardt haben sie einen versierten und schnellen Stürmer in ihren Reihen.

Der talentierte Markus Johlen ist derzeit angeschlagen. Auf seine Rückkehr setzen sie. Die Liga schätzt Niemann als noch ausgeglichener ein. Stahle und Bad Driburg sind seine Favoriten. Die erste Partie bestreiten die Kollerbecker am Sonntag, 12. August, beim Aufsteiger FC Westheim/Oesdorf. Ein Auftaktsieg ist das Ziel.

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