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Kreispokal-Halbfinale: Höxter erwartet Nieheim, SG Borgholz freut sich auf Brakel

"Mit viel Herz agieren"

Höxter/Manrode

Nur noch ein Schritt bis zum Finale: An diesem Donnerstag, 7. April,  stehen die Halbfinalspiele im Fußball-Kreispokal an.

Von Rene Wenzel

Der Cupverteidiger FC Nieheim will erneut ins Endspiel einziehen. Hier ist Dirk Büsse (rechts) im   Achtelfinalspiel in Driburg vor Driburgs Hendrik Jacobi am Ball. Foto: Rene Wenzel

Für den B-Ligisten SG Borgholz-Natzungen/Manrode geht´s im Spiel des Jahres gegen Landesligist Spvg Brakel. Bezirksligist SV Höxter empfängt den Landesliga-Klub FC Nieheim.

SG Borgholz-Natzungen/Manrode – Spvg Brakel (Anstoß 18.15 Uhr). „Mal schauen, auf wen wir im Finale treffen“, schmunzelt SG-Trainer Wolfgang „Wolle“ Brückner vor dem Pokalhöhepunkt. Sein Team ist als B-Ligist natürlich der klare Außenseiter. Für den Coach ist klar: „Es ist das leichteste Spiel der Saison, da wir nichts zu verlieren haben.“

"Wir haben nichts zu verlieren", sagt der Borgholzer Trainer Wolfgang Brückner (Mitte stehend), hier bei einer Halbzeitbesprechung. Foto: Günter Sarrazin
Matthias Wrede

Ausgerechnet in diesem Highlight-Match fallen beim Gastgeber einige Spieler coronabedingt aus. Und so muss wohl auch Manrodes Geschäftsführer Matthias Wrede wieder die Fußballtasche einpacken. Der 38-Jährige wohnt in Brakel und blickt auch aus Vereinssicht mit großer Vorfreude auf die Partie gegen den Landesligisten. „Wir haben in Manrode seit September 2019 kein Heimspiel verloren. Wir sehen uns aber als krassen Außenseiter mit einer minimalen Chance“, sagt Wrede. Für die SG sei die Halbfinal-Teilnahme der größte Erfolg der seit der Saison 2018/2019 bestehenden Kooperation.

Haydar Özdemir

Für Brakel ist das Pokal-Halbfinale hingegen ein fast schon normales Ereignis einer Saison. Der letzte Cup-Sieg liegt aber auch schon fast vier Jahre zurück. Trainer Haydar Özdemir gibt die Finalteilnahme „ganz klar“ als Ziel aus: „Alles andere wäre eine große Enttäuschung für uns.“ Die Gäste reisen aufgrund vieler Ausfälle mit einem dünnen Kader nach Manrode.

SV Höxter – FC Nieheim (19 Uhr). Dieses Duell verspricht deutlich mehr Spannung. Die Hausherren sind an guten Tagen in der Lage, mit dem aktuell besten Team des Kreises mitzuhalten. „Unsere Rolle ist klar definiert: Potenzial abrufen, mit viel Herz agieren und an uns glauben. Dann sehe ich eine Chance das Spiel zu gewinnen“, betont SVH-Trainer Uwe Beck.

Höxter holte den Pokal zuletzt im Jahr 2014, Nieheim tritt hingegen erneut als Cup-Verteidiger an. „Unsere Brust ist nach den vier Siegen in Folge breit und wir werden alles versuchen, um nach acht Jahren wieder ins Pokalfinale einzuziehen“, sagt Beck, der weiter auf seine Top-Spieler Lucas Balch und André Schmitt verzichten muss.

André Schnatmann

Nieheim muss lediglich Nick Neumann ersetzen und visiert das Finale am 25. Mai in Gehrden an. „Es wird wahrscheinlich ein rassiges Derby in Höxter“, meint FCN-Trainer André Schnatmann: „Wenn wir unsere Leistung abrufen und gut dagegenhalten, werden wir das Spiel gewinnen.“

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