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Nieheim im Westfalenpokalfieber

»Jetzt freuen wir uns auf Haltern«

Nieheim (WB). Ein über 20-jähriger Traum ist gestern in Erfüllung gegangen: Alfred Ruberg (75), Chef des FC Nieheim, erlebt das erste Spiel seines Vereins in der Landesliga. Am Endes geht die Premiere 1:2 verloren. Wie war der Auftakt? Jürgen Drüke hat beim ersten Vorsitzendfen, der dieses Amt seit 1974 bekleidet, nachgefragt.

Alfred Ruberg schaut während der Landesliga-Auftaktpartie gegen Hövelhof skeptisch drein. Nun freut sich der FCN-Vorsitzende auf das Westfalenpokalspiel gegen Haltern. Foto: Wolfgabg Tilly

Herr Ruberg, welche Gedanken sind Ihnen gestern vor dem Anpfiff durch den Kopf gegangen?

Alfred Ruberg: Vor dem Anpfiff und dem ersten Landesligaspiel in unserer Vereinsgeschichte ist mir bereits gestern Vormittag bewusst geworden, dass wir ­etwas Großes erreicht haben. Der FCN wollte seit zwei Jahrzehnten in die Landesliga. Es war der Traum. Nach dem jahrelangen Üben kann das Team nun beweisen, dass wir in die Spielklasse gehören. Leider haben wir die erste Partie nun in Hövelhof verloren. Halbzeit eins war sehr schlecht. Im zweiten Durchgang wurde die Mannschaft besser. Leider hat es nach 0:2-Rückstand nicht mehr gereicht.

Wie fühlen Sie sich nach der Auftaktpartie in der Landesliga?

Ruberg: Die Enttäuschung ist nach jeder Niederlage groß. Trotzdem ist der Blick nach vorne gerichtet. Unser nächster Gegner heißt am Mittwoch, 14. August, TuS Haltern im Westfalenpokal. Gegen den Regionalliga-Aufsteiger hat sich die Mannschaft sehr viel vorgenommen. Wir freuen uns auf den attraktiven Gegner und eine sicherlich gute Zuschauerkulisse.

Wieder ein historischer Termin, oder?

Ruberg: Für uns ist ein tolles Los und ein super Pokal-Gegner. Wir werden dem TuS Haltern alles abverlangen.

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