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Fußball: FC Nieheim und SV Dringenberg ziehen Hammer-Lose im Westfalenpokal

Regionalliga-Duo zu Gast

Kreis Höxter (WB). Das sind echte Hammer-Lose im Fußball-Westfalenpokal für den FC Nieheim und den SV Dringenberg. Kreispokalsieger und Landesliga-Aufsteiger FC Nieheim erwartet den Regionalligisten TuS Haltern und Pokalfinalist SV Dringenberg hat Drittliga-Absteiger Sportfreunde Lotte zu Gast.

Wolfgang Tilly

Vor zwei Jahren waren die Sportfreunde Lotte zuletzt im Kreis Höxter im Westfalenpokal zu Gast und besiegten die SpVg. Brakel (hier Dominik Kling) vor 1300 Zuschauern im Thermo-Glas-Stadion mit 8:1. Foto: Sylvia RASCHE

Nieheims Gegner Haltern ist mit siebzig Punkten als Tabellenzweiter der Oberliga hinter Schalke 04 II in die Regionalliga West aufgestiegen. Im Mai hatten sie sich noch vergebens gegen den SC Verl versucht, sich für die erste Runde im DFB-Pokal zu qualifizieren. Sie verloren mit 1:3. Möglicherweise kann sich Nieheim auch auf den Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder freuen, denn dieser fungiert bei seinem früheren Jugendclub als Vorsitzender. »Cool, ein absolutes Highlight für uns«, freute sich Nieheims neuer Trainer Ufuk Basdas über die Auslosung. »So ein Spiel hat man als Landesligist nicht so oft«, meinte er und berichtete nach Bekanntwerden der Paarung von großer Freude in seiner Mannschaft. Ein Spieltermin steht noch nicht fest. Der Verband hat für die erste Pokalrunde den Zeitraum vom 28. Juli bis zum 15. August festgelegt. Da die Regionalliga West schon am 26./27. Juli beginnt, dürfte der auszuhandelnde Spieltermin auf einen Wochentag fallen.

Auch Bezirksligist Dringenberg qualifizierte sich als Kreispokal-Finalist für den überregionalen Wettbewerb. Er bekommt es mit Drittliga-Absteiger SF Lotte zu tun. Laut Dringenbergs Trainer Sven Schmidt läuft alles auf einen Spieltermin am Mittwoch, 31. Juli, hinaus. »Mit Lotte kommt ein attraktiver Gegner zu uns, besser geht es gar nicht. Das ist eine Mannschaft, die unter Profibedingungen sechsmal die Woche trainiert.« Zu diesem Event passt gar nicht die schwere Verletzung von Torhüter René Wübbeke, der sich ohne Fremdeinwirkung mehrfach das Sprunggelenk und das Schienbein gebrochen hat und wird für lange Zeit ausfallen wird. Gespräche mit einem kurzfristigen Ersatz sind laut Schmidt im Gang, aber noch nicht am Ziel.

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