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VfR gewinnt Regionalcup vor dem Landesligisten SV Brilon

Borgentreich stürmt zum Sieg

Warburg (WB). Der VfR Borgentreich jubelt: Mit einem 2:1-Endspielsieg gegen den Landesligisten SV Brilon gewinnt der Fußball-Bezirksligist den Warburger Regionalcup des 30. Volksbanken-Wintercups. Der TSC Steinheim und die SpVg. Brakel II buchen als Dritter und Vierter die weiteren Endrundentickets.

Niklas Plückebaum und Günter Sarrazin

So jubelt ein Regionalcupsieger: Der VfR Borgentreich eilte von Erfolg zu Erfolg. Im Finale behielt der Bezirksligist mit 2:1 die Oberhand (hinten von links): Trainer Daniel Bartoldus, Christian Rasche, Jonathan Kornhoff, Sascha Unger, Jan Fögen, Co-Trainer Christopher Brandt sowie (vorne v. l.) Jonas Güthoff, Lukas Rehermann, Hendrik Dohmann, Alex Fögen, Niklas Mertens . Foto: Niklas Plückebaum

Borgentreich ging in der Warburger Dreifachturnhalle im Finale durch ein Eigentor des Briloners Felix Schulte nach zwei Minuten mit 1:0 in Führung. Brilon drängte auf den Ausgleich, der VfR verteidigte aber clever. Bei Brilon agierte Torhüter Anton Pavic immer wieder als fünfter Feldspieler. Dies nutzte Christian Rasche aus. Nach einer Balleroberung schoss er aus 20 Metern ins leere Tor zum 2:0. Drei Minuten vor dem Abpfiff verkürzte Dorian Aulich zwar noch auf 1:2, aber Borgentreich ließ in der restlichen Spielzeit nichts mehr anbrennen.

Daniel Bartoldus und seine Mannschaft freuten sich riesig über den im Vorfeld nicht erwarteten Turniersieg. »Bei uns sollte der Spaß im Vordergrund stehen, aber wenn man so weit kommt, will man natürlich auch gewinnen«, sagte der Trainer, dessen Team im Halbfinale vor dem Aus gestanden hatte. Gegen den TSC Steinheim traf Alex Fögen erst zehn Sekunden vor Schluss zum 1:1, ehe sich die Rot-Schwarzen im Neunmeterschießen mit 4:2 durchsetzten. Brilon überzeugte im anderen Halbfinale gegen die SpVg. Brakel II und gewann 3:1.

Die Nethestädter hatten im kleinen Finale gegen den TSC Steinheim mit 6:5 nach Neunmeterschießen das Nachsehen. Emre Akyazi verwandelte dabei den entscheidenden Neunmeter für die Mannschaft von Trainer Norbert Dölitzsch. Für den TSC war es ein guter Kaltstart. »Wir sehen uns das erste Mal seit unserem letzten Punktspiel im vergangenen Jahr«, berichtete der Teamchef. Auch Brakels Coach Haydar Özdemir kann zufrieden sein. Er hat mit dem Einzug in die Endrunde der besten 16 Mannschaften des größten Hallenfußballturnieres in NRW das erhoffte Ziel erreicht. »Es wäre eine tolle Erfahrung für meine junge Mannschaft, wenn sie es schafft«, hatte er nach dem Sieg in der Gruppe B gesagt.

Im Viertelfinale gewann Brakels Zweite mit 3:0 gegen den SV Dringenberg, der als Vorjahressieger des Warburger Regionalcups am gestrigen Sonntag hinter den Erwartungen zurückblieb. Dringenberg war nach einer 1:3-Auftaktniederlage gegen Wettesingen mit einem 5:0-Sieg gegen Gehrden/Altenheerse sowie einem 2:1 gegen Germete/Wormeln ins Viertelfinale gekommen. Schlecht lief es für den ebenfalls stärker eingeschätzen FC Nieheim, der als Dritter der Gruppe C ausschied.

Der VfR Borgentreich, der mit einem 2:1 gegen Nieheim startete, gewann diese Gruppe mit optimalen neun Punkten. Die Bartoldus-Truppe erzielte den schnellsten und den spätesten Treffer des Tages. Beim 3:2 gegen Willebadessen war Niklas Mertens direkt nach dem Anstoß mit einem knallharten Weitschuss erfolgreich. Zum 3:2-Sieg gegen die SpVgg Nachrodt traf Christian Rasche mit der Schusssirene. Der starke Linksfüßler hatte kurz zuvor per Neunmeter für das 2:2 gesorgt.

Die Borgentreicher freuten sich über eine weitere Auszeichnung. Vor dem Spiel um Platz drei wurden die besten Fans geehrt. Der VfR-Anhang gewann eine Krombacher-Brauereibesichtigung.

Positives Fazit

»Das Turnier ist sehr gut gelaufen. Die Zuschauerränge waren voll besetzt. Und es war ein ausgesprochen faires Turnier«, zog Oliver Eikenberg, Vorsitzender der gastgebenden ETSG Germete, ein positives Fazit. Mit seinem Bruder Dennis und mit Thomas Vonde hatte er die Turnierleitung inne.

»Besonders spannend waren die beiden letzten Steinheimer Spiele, die jeweils im Neunmeterschießen entschieden werden mussten. Borgentreich ist verdient Turniersieger geworden. Die Mannschaft hat eine souveräne Leistung gezeigt«, so Eikenberg.

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