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Serie Meine schönsten Sporterlebnisse: Warburger Hermann Scholz denkt an 30 absolvierte Hermannsläufe, die Zeit als Trainer der DJK Laurentius Warburg und den Aufstieg in die 2.Tipp-Kick-Bundesliga

Der „Herminator“ ist nicht zu stoppen

Warburg

Hermann Scholz und der Hermannslauf – da gibt es eine besondere Verbindung. Dreißigmal ist der Warburger die anspruchsvollen 31,1 Kilometer vom Detmolder Hermannsdenkmal zur Bielefelder Sparrenburg gelaufen. Zu seinen schönsten Sporterlebnissen gehören zudem sein erster Marathon unter drei Stunden, die Zeiten im Tipp-Kick-Sport mit dem 1. TKC Arminia Warburg und als Lauftrainer des Sportvereins DJK St. Laurentius Warburg. „Meine große Liebe gehörte und gehört dem Laufsport“, nennt er mit einem Lächeln seine Leidenschaft.

Günter Sarrazin

Mit Laufschuhen und Tipp-Kick-Figur: Der Sport hält Hermann Scholz (71) fit. Drei- bis viermal in der Woche läuft er zehn Kilometer. „Am liebsten die Heinturmrunde“, sagt der Warburger, der viele Menschen zum Laufsport motiviert hat. Foto: Privat

Betreuer, Vorläufer, Trainer und Vorbild. All das war Hermann Scholz (71) für viele Läufer und Läuferinnen im St. Laurentiusheim Warburg (HPZ). Der gelernte Tischler, der 1968 zum Erzieher umschulte, gab seine Begeisterung für den Laufsport mit seiner ruhigen und freundlichen Art weiter. Und stieß auf eine große Resonanz. Mit bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern prägten die DJKler in den 1980er- und 1990er Jahren das Bild der Laufveranstaltungen in der Region. „Unser Training haben wir hauptsächlich rund um den Heinturm absolviert. Spitzenzeiten unserer Läufer waren 33 und 34 Minuten über zehn Kilometer“, blickt Scholz zurück. „Mit 36 Minuten war ich nicht der Allerschnellste“, ergänzt er mit einem Augenzwinkern.

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