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Tischtennis: Scherfeder Philipp Schröder in Hofgeismar erfolgreich

Die Oberliga im Blick

Scherfede (WB). Philipp Schröder träumt vom Aufstieg in die Tischtennis-Oberliga. Mit seinem Verein, dem TTC Hofgeismar, hat der Scherfeder eine Teiletappe auf diesem Weg bereits erfolgreich gemeistert. Schröder und Co. führen die Hessenliga zur Halbzeit als Herbstmeister an.

Sylvia Rasche

Der Scherfeder Philipp Schröder ist mit Hofgeismar Herbstmeister der Tischtennis-Hessenliga. Foto: Sylvia Rasche

»Es wird aber noch eine schwere Rückrunde. Wir sind punktgleich mit Watzenborn. Am letzten Spieltag der Saison müssen wir in Watzenborn antreten. Das wird dann vielleicht das Finale«, blickt Andrzej Biziorek voraus. Der Profitrainer des Tischtenniskreises Höxter-Warburg ist in Hofgeismar Schröders Teamkollege.

Für den Erfolg arbeitet der Scherfeder hart. Dreimal in der Woche trainiert er unter der Leitung Bizioreks: zweimal in Hofgeismar, einmal in Daseburg. Und sogar in der spielfreien Zeit zwischen Weihnachten und Silvester haben sie sich zu einigen Trainingseinheiten verabredet.

»Philipp hat sich stark verbessert. Der Aufschlag und der Vorhand-Topspin waren immer schon seine Stärken, jetzt ist er aber auch auf der Rückhand viel stärker geworden«, lobt der Coach.

Erstmals fester Platz im Spitzenpaarkreuz

In der Hinrunde spielte der 20-Jährige erstmals fest im Spitzenpaarkreuz der Hessenliga und ist mit der Ausbeute von 6:9-Siegen zufrieden. »Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich deutlich negativ spielen würde. Jetzt möchte ich meine Bilanz in der Rückrunde mindestens bestätigen oder noch ein bisschen ausgeglichener spielen«, berichtet Philipp Schröder.

Vor eineinhalb Jahren war er vom Verbandsligisten SV Bergheim nach Hessen gewechselt, hatte dort 18:8-Siege im mittleren Paarkreuz erspielt und mit dem Team Platz vier belegt.

In seiner zweiten Saison stellte ihn Spielertrainer Andrzej Biziorek mit Bedacht im Spitzenpaarkreuz auf und ging selbst in die Mitte zurück. »Philipp sollte sich weiter entwickeln und hat die Erwartungen in der Hinrunde erfüllt«, freut sich Biziorek, dass sein Plan bislang aufgegangen ist.

Ein Blick auf die Ranglistenpunkte bestätigt die Aussage des Coaches. Erstmals hat Schröder seinen Lehrmeister seit Kindertagen überholt und mit 1976 QTTR-Punkten mehr Zähler auf dem Konto als jeder Akteur im Tischtenniskreis Höxter-Warburg.

Tischtennis-ABC beim SV Menne gelernt

Gelernt hat Philipp Schröder das Tischtennis-ABC im SV Menne, wo seine Mutter Ingrid, seine Schwester Maike und seine Tante Birgit zusammen in der ersten Damen-Mannschaft in der Bezirksliga spielen. Über die Stationen Schloß-Neuhaus, Brackwede und Bergheim kam der Maschinenbau-Student nach Hofgeismar, wo er auch vor seinem Wechsel schon regelmäßig am Training teilnahm.

Vor der Saison verstärkte sich der TTC Hofgeismar mit dem Polen Karol Prus-Strowski, der sich an Position eins mit 15:3-Siegen als echte Bank erwiesen hat. »Das Team ist jung und braucht ein Zugpferd, jemanden, an dem sich die jungen Leute orientieren können«, sagt Biziorek und freut sich, dass sein Plan aufgegangen ist.

In der Rückrunde wollen Philipp Schröder und Co. ihre gute Ausgangsposition nutzen und den Herbstmeistertitel in ein Oberliga-Ticket umwandeln.

»Die Oberliga ist noch mal eine ganz andere Nummer. Es wäre toll, wenn wir dort mit unserem Team spielen könnten«, blickt der Scherfeder voraus. Die Rückrunde startet für den TTC Hofgeismar mit zwei Heimspielen.

Am 28. Januar stellt sich Ihringshausen vor, am 5. Februar gastiert der Tabellendritte TTC Höchst/Nidder zum Topspiel in der Grundschulhalle. Dann werden die nächsten Weichen gestellt.

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