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Fußball: FC Westheim/Oesdorf will mit Rückkehrern A-Liga-Klassenerhalt schaffen

Ein Funken Hoffnung ist da

Westheim (WB). Mit dem Ziel Klassenerhalt ist der FC Westheim/Oesdorf im vorigen August mit dem neuen Trainer Klaus Hansmann in die Saison gestartet. Großes Verletzungspech sorgte dafür, dass dem Aufsteiger in der Fußball-Kreisliga A nur einen Sieg gelang. Als Tabellenletzter überwintert er mit neun Punkten Rückstand auf das rettende Ufer.

Oliver Seewald

Der FC Westheim/Oesdorf hat das Nachsehen: Mittelfeldakteur Patrick Sprenger (rechts) kann seinen Höxteraner Gegenspieler nicht mehr stoppen. 1:6 verlor der FC, der mit nur sieben Punkten am Tabellenende steht, bei den Kreisstädtern. Foto: Jürgen Drüke

Der Kampf um den Ligaerhalt scheint ziemlich aussichtslos zu sein, zumal der Tabellendrittletzte TuS Hembsen, der auf dem ersten Nichtabstiegsrang liegt, ein Spiel weniger absolviert hat. Trotzdem hat Klaus Hansmann (54), der die Mannschaft des FC im vergangenen Sommer nach dem direkten Wiederaufstieg von Norbert Laudage übernommen hat, die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. »Wenn sich unser Lazarett lichtet und wir endlich einmal personell aus dem Vollen schöpfen können, haben wir eine Mannschaft, die in der Liga konkurrenzfähig ist«, sagt der frühere Torjäger. Ein weiterer Hoffnungsschimmer ist die Rückkehr von Mittelfeldmotor Daniel Menne (31), der nach einem längeren Auslandsaufenthalt Anfang des neuen Jahres wieder zur Mannschaft gestoßen ist.

Punkte erst am fünften Spieltag

Der Saisonstart verlief schlecht für Westheim/Oesdorf. Einer unglücklichen 1:2-Auftaktniederlage gegen den SV Kollerbeck folgte eine 1:4-Niederlage beim FC Neuenheerse/Herbram. Erst am fünften Spieltag fuhr die Hansmann-Elf mit dem 2:0 gegen den SSV Würgassen die ersten Punkte ein. Im nächsten Heimspiel gegen Hembsen sollten die Zähler ebenfalls beim FC bleiben. »Jedoch wurde in den Schlussminuten eine 2:0-Führung verspielt, so dass wir uns mit einem 2:2 zufrieden geben mussten«, blickt der Coach zurück. Ein 2:0-Vorsprung reichte auch gegen TiG Brakel und gegen den SV Brenkhausen/Bosseborn nicht zum Sieg. Beide Spiele gingen sogar noch 2:3 verloren.

Punktgewinne gelangen gegen Bad Driburg (1:1), Bonenburg (2:2) und beim damaligen Tabellenführer TuS Vinsebeck (1:1). Macht zusammen sieben Punkte aus 18 Spielen. Das ist natürlich deutlich weniger als erhofft. »Dennoch zeigen einige Ergebnisse und vor allem die Spielverläufe, dass wir durchaus in der Liga mithalten können«, resümiert Hansmann.

Vom Verletzungspech verfolgt

»Während in der erfolgreichen B-Ligaserie 2017/2018 die große Kaderbreite mit wenigen Verletzten einer der Schlüssel zum Gewinn der Meisterschaft in der Südgruppe war, sind wir in der A-Liga wieder vom Verletzungspech verfolgt«, blickt Vorsitzender Klaus Schmidt zurück. Vor allem auf der wichtigen Position der Nummer eins erwischte es den FC. Mit Stammkeeper Andree Lukas, Dirk Wibbeke und dem hochgemeldeten Niklas Berhorst fielen alle drei Torhüter aus. Der gelernte Offensivspieler Sebastian Happe schulte daraufhin zum Torwart um und mit Tim Bartmann erhielt ein weiterer A-Jugendkeeper eine Seniorenspielberechtigung.

Die Misere ging so weit, dass Klaus Schmidt am letzten Spieltag des vergangenen Jahres bei der 0:1-Niederlage gegen den Kellerkonkurrenten FC Neuenheerse/Herbram im Tor aushalf. Und das an seinem 62. Geburtstag.

Die Grundlagen, um noch eine Chance im Abstiegskampf zu haben, will Klaus Hansmann in der am 2. Februar beginnenden Vorbereitung legen. »Mit dem Zusammenspiel der Vierer-Abwehrkette und dem Sechser bin ich ganz zufrieden. Jedoch werden wir daran weiterarbeiten. Darüber hinaus wollen wir das Offensivspiel mit den Außenverteidigern und das Umschaltspiel verbessern, um selbst mehr Chancen zu kreieren«, nennt er zentrale Elemente der kommenden Übungseinheiten.

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