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Bonenburgs Trainer Schade sieht beim A-Ligisten viel Potential – Kriwet fällt aus

Einstelliger Tabellenplatz ist das Ziel

Bonenburg (WB). Der SV Bonenburg überwintert in der Fußball-Kreisliga A auf dem elften Tabellenplatz. Trainer Hubertus Schade sieht mehr Potential in seiner Mannschaft. Er hofft, dass sie die bisher beste Platzierung in der Kreisliga Höxter übertreffen wird.

Felix Senftleben

Daniel Schäfers (rechts/vor Würgassens Frederik Dubberke am Ball) ist mit sieben Treffern Bonenburgs bester Torschütze. Links: Dennis Kleinert. Mit dem Nachholspiel in Hembsen startet der SVB am 10. März in den zweiten Saisonteil. Foto: Sarah Brechtken

»Wir müssen mehr Kontinuität in unser Programm bringen. Die erste Hälfte der Hinserie lief sehr gut. Dann kam jedoch der Schlendrian herein. Man spielt nun mal so, wie man trainiert«, erklärt der erfahrene Übungsleiter.

Dabei verlief der Start in die Spielzeit 2018/2019 ordentlich. Zwar war im Kreispokal bereits in der ersten Runde beim FC Stahle Endstation, doch blieben die Schwarz-Weißen in der Liga in den ersten vier Spielen ohne Niederlage und revanchierten sich mit einem 1:0-Sieg in Stahle für das Ausscheiden im Pokal. Nach drei Niederlagen am Stück stoppte der SVB das Überraschungsteam der Liga. Mit 4:2 wurde der TuS Vinsebeck in Bonenburg bezwungen und kassierte die erste Saisonniederlage. »In der Woche zuvor war die gesamte Mannschaft beim Training. So kann man auch etwas einstudieren, was dann auch begriffen wird«, macht Schade deutlich. Zudem entführte seine Elf beim heimstarken SV Kollerbeck einen Zähler – 2:2. In Brenkhausen durfte sogar ein 3:0-Auswärtssieg gefeiert werden.

Der SV Bonenburg hat Potential. »Die Jungs können viel mehr als Platz elf«, sagt Hubertus Schade und weist darauf hin, dass es seinen Schützlingen zwischenzeitlich an der richtigen Konsequenz gemangelt hat. Daher appelliert er an seine Mannen: »In der Kreisliga kann man nicht sagen, >dann machen wir mal<. Wenn beim Torschusstraining nicht die nötige Konzentration da ist, wird sie auch im Spiel fehlen.«

Platz elf ist bisher das Stichwort der Bonenburger. In der Heim- und auch in der Auswärtstabelle rangieren sie auf dieser Position. Die bisher beste Platzierung des Traditionsvereins in der Kreisliga A Höxter ist ein zehnter Platz. Schade glaubt an seine Mannschaft und traut ihr mindestens das Einstellen dieses Vereinsrekordes zu: »Mein Co-Trainer Benjamin Gockeln und ich würden uns einen einstelligen Tabellenplatz wünschen. Das Zeug haben die Jungs. Platz zehn ist mindestens drin«, betont er.

Einen Wermutstropfen gab es für die Bonenburger während der Winterpause. Dennis Kriwet, der zu den Leistungsträgern gehört und in 16 der bisher absolvierten 17 Spiele dieser A-Liga-Saison über 90 Minuten zum Einsatz kam, hat sich einen Fuß gebrochen und muss nun pausieren. Einen Ersatz wird der Verein nicht verpflichten. Trainer Hubertus Schade ist ohnehin kein Freund von Wintertransfers. »Vor der Saison gibt man der seiner Mannschaft das Ja-Wort und hat es bis zum Ende der Saison einzuhalten«, betont er.

Mit sieben Treffern ist Daniel Schäfers, der aus dem kleinen Nachbardorf Ikenhausen kommt, Bonenburgs bester Torschütze. Youngster Tony Norberts (fünf Buden) folgt ihm auf dem Fuße.

Ein Pluspunkt des Vereins und der Mannschaft ist die gute Zuschauerunterstützung. »Die Tribüne ist bei Heimspielen immer voll. Auswärts werden wir von 25 bis 30 Leuten begleitet«, ist Hubertus Schade angetan von dem Zusammenhalt. Mit den Fans im Rücken soll es voran gehen.

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