1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Lokalsport
  4. >
  5. Warburg
  6. >
  7. Es geht um die Endrunden-Tickets

  8. >

Zwischenrunde des 30. Volksbanken-Wintercups: starke Teams in allen vier Gruppen

Es geht um die Endrunden-Tickets

Warburg (WB). Der 30. Volksbanken-Wintercup nimmt Fahrt auf. Die Spannung steigt. Sechzehn Mannschaften kämpfen an diesem Sonntag im Warburger Regionalcup um vier Tickets für die Endrunde. Die Fußball-Bezirksligisten FC Nieheim, SV Dringenberg und TSC Steinheim gehören zu den Favoriten auf das Weiterkommen.

Günter Sarrazin

Erkelns Mittelfeldspieler Brian Hartmann hat den Ball im Spiel gegen den BSV Nieheim sicher. Nach dem überraschenden Gruppensieg in der Vorrunde möchte der B-Ligist, der kurzfristig nachgemeldet hatte, in der Zwischenrunde an den guten Auftritt anknüpfen Foto:

Mit dem Spiel Dringenberg gegen Wettesingen/Breuna/Oberlistingen wird am Sonntag um 12 Uhr in der Dreifachturnhalle ein Turnier eröffnet, das stark besetzt ist und manche Überraschung bringen kann. Nachdem die Kreisligisten in den Vorrunden erstmals unter sich waren, steigen nun die Teams ab der Bezirksliga ins Geschehen ein. Dabei gibt es mit dem Landesligisten SV Brilon, dem Kreisoberligisten SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen und dem Iserlohner A-Ligisten SpVgg Nachrodt auch drei Teilnehmer, die nicht aus dem Sportkreis Höxter kommen und die ebenfalls ihre Chance nutzen wollen.

Gute Nerven sind wichtig

»Es sind viele Vereine dabei, die eine gute Rolle spielen können. Brilon wird sicher ein gutes Team stellen. Nachrodt hat am vergangenen Wochenende in der Warburger Vorrunde stark gespielt«, sagt der Ehrenvorsitzende der gastgebenden ETSG Germete, Wolfgang Eikenberg . »Es wird auch darauf ankommen, wer die besten Nerven hat. Auch unserer Mannschaft traue ich viel zu«, ergänzt der 75-Jährige.

Der FC Germete/Wormeln trifft in Gruppe A auf Dringenberg, Wettesingen/Breuna/Oberlistingen und den SuS Gehrden/Altenheerse, der zu den insgesamt vier B-Ligisten gehört, die sich qualifiziert haben. Alle vier spielen in verschiedenen Gruppen. In Gruppe B gelten der Bezirksligist TSC Steinheim und A-Liga-Spitzenreiter SpVg. Brakel II als Favoriten. Brakels Ligakollege TuS Bad Driburg und der B-Ligist TuS Lütmarsen wollen ihnen den Einzug ins Viertelfinale streitig machen. In Gruppe C wollen der FC Nieheim, der VfR Borgentreich, der TuS Willebadessen und die SpVgg Nachrodt auf einem der beiden vorderen Plätze landen. In Gruppe D treffen der SV Brilon, die A-Ligisten SG Scherfede/Rimbeck/Wrexen und TiG Brakel sowie der B-Ligist TuS Erkeln aufeinander.

Kein Ausrutscher erlaubt

»Ausrutscher können in den Vierergruppen schon das Aus bedeuten. Wer das erste Spiel verliert, hat es schwer«, wissen Kenner der Szene. Die Gruppensieger und die Gruppenzweiten ziehen in die Viertelfinalspiele ein, die direkt im Anschluss ausgetragen werden. Für 17.05 und 17.15 Uhr sind die Halbfinals angesetzt. Um 17.35 soll das Spiel um Platz drei angepfiffen werden und um 17.45 Uhr das Finale. Die Vereine auf den Plätzen eins bis vier sind für den Supercup, die Endrunde am 3. Fe­bruar in Sundern, qualifiziert.

Der SV Dringenberg hat im vergangenen Jahr den Warburger Regionalcup vor dem TSC Steinheim gewonnen. In der Endrunde sind die Burgherren dann Gesamtsechster geworden. Damit waren sie die beste Mannschaft aus dem Kreis Höxter. »Da war das Turnier für uns sehr attraktiv«, sagt Trainer Sven Schmidt auch mit Blick auf die mehr als 1000 Euro, die seine Schützlinge für die Mannschaftskasse erspielt haben. Daran möchten sie anknüpfen. »Wir werden am Sonntag mit einer guten Truppe nach Warburg fahren und wollen natürlich gerne weiterkommen«, formuliert Schmidt. »Wichtig ist, dass sich keiner verletzt«, stellt er ebenso wie die anderen Trainer heraus.

Gesundheit im Vordergrund

»Borgentreich hat gute Jungs in seinen Reihen«, sagt Raffaele Wiebusc h mit Blick auf die Gruppe C. »Generell ist es ein gutes Starterfeld. Wir freuen uns darauf«, führt der Coach des FC Nieheim aus. Wie vor dem Goeken-backen-Cup, den Nieheim am ersten Januarwochenende vor Dringenberg gewonnen hat, hatte er für Freitagabend ein Training in der Halle angesetzt. »Wer möchte und sich gut fühlt, kann Sonntag dabei sein. Die Endrunde zu erreichen, ist unser Ziel. Für mich steht die Gesundheit der Spieler im Vordergrund. Wir haben noch einiges vor in der Rückrunde«, betont der Teamchef des Bezirksliga-Zweiten, der bekanntlich in die Landesliga aufsteigen will.

Daniel Bartoldus kann nicht auf alle Spieler seines Kaders zurückgreifen. So läuft Kapitän Simon Berlage wegen einer früheren Hallenverletzung nicht auf. »Das gilt auch für den einen oder anderen weiteren Akteur«, berichtet der VfR-Trainer, für den der Bezirksliga-Verbleib Priorität hat.

Beim TuS Bad Driburg sind im Vergleich zur Vorrunde drei Akteure nicht dabei. Matteo Carmis­ciano, den es (wie berichtet) an der Schulter erwischt hat, muss pausieren. Giovanni Carmisciano und Stefan Hartmann setzen wegen Rückenproblemen aus. »Eventuell muss unser Trainer Dennis Hustadt selbst die Schuhe anziehen«, sagt Hartmann. »Wir haben eine starke Gruppe erwischt. Lütmarsen kennen wir aus der Vorrunde. Da hat das Team einen guten Eindruck gemacht. Brakel II und der TSC Steinheim sind technisch versierte Teams. Das sind auch die Favoriten in unserer Gruppe«, sagt der 31 Jahre alte frühere Brakeler Landesligaspieler.

Zu den Überraschungsmannschaften der Vorrunde gehört der TuS Erkeln. Der B-Ligist, der kurzfristig nachgemeldet hatte, möchte an die gute Leistung anknüpfen   »Unser Trainer Christoph Struck kann wieder auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen. Er nimmt seine Hallenturnschuhe mit und wird selber auflaufen«, berichtet Erkelns Vorstandssprecher Alexander Rampe . »Die Jungs wollen wieder Spaß haben. Sie fahren aber natürlich auch nach Warburg, um möglichst etwas zu erreichen«, ergänzt er.

Startseite