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A-Ligist SV Bonenburg peilt Klassenerhalt an. Trainerduo setzt auf mehr Konstanz

»Gefüge muss sich neu finden«

Bonenburg (WB). Mehr Konstanz ihrer Mannschaft. Das wünschen sich die Trainer des Fußball-A-Ligisten SV Bonenburg für die neue Saison. »Die Sommerpause war zu kurz. Am morgigen Freitag sollen die Spieler in der ersten Runde des Kreispokals schon vernünftige Leistungen bringen. Das geht aber nicht«, sagt Hubertus Schade.

Günter Sarrazin

Mit konstanten Leistungen will der SV Bonenburg den A-Ligaverbleib schaffen. Unser Foto zeigt (hintere Reihe von links): Roland Seewald, Lutz Müller, Jaspar Wagemann, Florian Ernst und Lars Hoppe sowie (mittlere Reihe von links) Trainer Hubertus Schade, Dennis Kleinert, Aaron Kersting, Lovis Wagemann, Julian Meyer, Daniel Schäfers, Trainer Benjamin Gockeln und (vordere Reihe von links) Pascal Kleinert, Hendrik Hoppe, Ralf Haurand, Jan Müller, Daniel Wulf und Dennis Mühlig. Das Team startet am 9. August beim FC Germete/Wormeln. Foto: Günter Sarrazin

So legen er und Benjamin Gockeln, mit dem er das Team gemeinsam coacht, den Schwerpunkt auf den Punktspielstart im Eröffnungsspiel am 9. August beim FC Germete/Wormeln. Saisonziel ist der Klassenerhalt.

In der vorigen Serie sei das Team unbeständig aufgetreten. »Mal haben die Jungs gut gespielt, dann wieder nicht«, blickt Schade zurück. »Wir wollen erreichen, das die Trainingseinheiten auch nach guten Ergebnissen gut besucht sind und sich die Spieler nicht darauf ausruhen«, beschreibt er eine Situation, die nach seinen Worten jeder Trainer erlebt hat. »Unsere Mannschaft zeichnet aus, dass sie einen unheimlichen Teamwillen hat. Sie ist ein eingeschworener Haufen, der nach dem Training auch mal lange zusammensitzt«, verteilt er gleich danach ein Lob.

Dass Schade nach zwei zehnten Plätzen in der Abschlusstabelle nicht einen Rang unter den ersten Zehn als Ziel nennt, liegt daran, dass die Mannschaft nach Abgängen neu ausgerichtet werden muss und dass Spieler verletzt ausfallen.

»Andere Vereine haben aufgerüstet. Uns hingegen fehlen zwei torgefährliche Akteure«, verweist er darauf, dass Tobias Ricken und Toni Norberts nicht mehr dabei sind. »So muss sich unser Gefüge neu finden«, sagt Schade. Vielleicht wachse auch jemand in die Torjägerrolle, den man noch gar nicht dafür vorgesehen habe, hofft er.

Da den Abgängen mit Jan Müller (zurück von der SG Rhoden/Schmillinghausen), Pascal Klei­nert und Dennis Mühlig (beide arbeiten nach längerer Verletzungspause an ihrem Comeback) sowie den A-Jugendlichen Leon Rustemeier und Josef Schwiddessen fünf Neuzugänge gegenüberstehen, ist der Kader größer geworden. »Dennis Mühlig und Pascal Kleinert haben aber zwei Jahre keinen Sport gemacht. Daher müssen wir sie erst einmal fit machen«, relativiert Schade. Ein starker Rückkehrer ist Jan Müller. Er kann im Mittelfeld offensiv oder auch defensiv eingesetzt werden.

Personell ist die Schade/Gockeln-Truppe trotzdem nicht auf Rosen gebettet. Torwart Lutz Müller und Julian Meyer fallen verletzungsbedingt länger aus. Und Lovis Wagemann laboriert noch an den Folgen eines Kreuzbandrisses. »Er fängt in Kürze langsam wieder an«, berichtet Hubertus Schade.

Zumal am ersten Juliwochenende in Bonenburg Schützenfest gefeiert worden ist, wobei Kapitän Lars Hoppe als König regierte und mehrere Teamkollegen im Hofstaat waren, hat der SV 21 erst am 10. Juli mit der Saisonvorbereitung begonnen. »Inklusive der ersten Pokalrunde kommen wir auf 17 Einheiten. Wir müssen alles komprimieren«, erklärt Schade.

Kompakt und mit konstanten Leistungen – so will der SV Bonenburg sein Saisonziel erreichen. Der starke Teamwille soll dabei zum entscheidenden Trumpf werden.

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