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Meine Corona-Pause: Übungsleiterin Elvira Mutz nutzt die ungewohnt freie Zeit, um Italienisch zu lernen

„Ich bin ein Bewegungsmensch“

Warburg

„Etwa 2000 Wörter beherrsche ich schon“, sagt Elvira Mutz. Die Übungsleiterin gibt in der Woche im Schnitt acht Kurse, doch seit Oktober 2020 ruht der Sport. Sie hat zwar noch eine Teilzeitstelle im Büro der Warburger Musikschule, aber das sind nur wenige Stunden. Ruhig daheim sitzen und abwarten kann die 55-Jährige nicht. „Ich habe angefangen, Italienisch zu lernen, ich brauche eine Herausforderung für den Kopf“, erklärt sie.

Astrid E. Hoffmann

Klimmzüge – kein Problem. Elvira Mutz lächelt beim „Geräteturnen“ auf dem Warburger Generationenspielplatz am Seichenbrunnen. Foto: Astrid E. Hoffmann

Elvira Mutz ist selbstständige Übungsleiterin mit vielen Zusatzqualifikationen. Gymnastik, Reha- und Präventionstraining, Seniorenyoga, Tanzen auf der Fläche und im Sitzen, Ausbildung von Tanzlehrern – all das gehört zu ihrem Berufsfeld. Nach dem ersten Lockdown waren einige Kurse weitergeführt worden, aber bald ging nichts mehr. „Ich dachte, ich wäre breit aufgestellt, aber ich trainiere in Innenräumen und in Seniorenheimen. Und Tanzen ist nun mal ein Kontaktsport“, berichtet Elvira Mutz. Wenn sie die Choreografien für ihre Kurse vorbereitet, dann ist das genau die Kopfarbeit, die ihr jetzt fehlt. Eine Sprache zu lernen, war für sie naheliegend und macht ihr viel Spaß.

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