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Tischtennis: Verbandsliga-Frauen des TTV Daseburg erfüllen die Pflicht im Nachholspiel

In 70 Minuten zum Sieg

Daseburg (WB). Die Tischtennis-Verbandsliga-Damen des TTV Daseburg haben einen 8:1-Heimsieg gefeiert. Um noch die Relegationsplätze um den Aufstieg in die NRW-Liga zu erreichen, müssen sie aber auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

Jens Zirklewski

Die Daseburgerinnen Celine Dierkes (rechts) und Linda Müller sind das viertbeste Doppel der Verbandsliga. Foto: Sylvia Rasche

Gegen stark ersatzgeschwächte Damen aus Ottmarsbocholt, die nur zu Dritt die Reise ins Warburger Land antraten, hatten die Daseburgerinnen keine Mühe, den achten Sieg der Saison nach bereits 70 Minuten unter Dach und Fach zu bringen. „Ottmarsbocholt war heute nicht konkurrenzfähig“, resümierte TTV-Spitzenspielerin Celine Dierkes. Zum Vergleich: Für Ottmarsbocholts drei Damen stehen in der TTR-Rangliste 1329, 1054 und 872 Punkte zu Buche. Dem gegenüber gingen mit Celine Dierkes (1470), Linda Müller (1394), Anna-Lena Kraemer (1375) und Carina Müller (1365) allesamt teils deutlich höher bewertete Spielerinnen an den Tisch.

Da konnten es sich die Grün-Weißen sogar erlauben, im Spiel gegen den Tabellenletzten auf Vereinschefin Gaby Daly (1430) zu verzichten.

Insgesamt verloren die Daseburgerinnen lediglich vier Sätze, einzig Linda Müller musste der gegnerischen Spitzenspielerinnen nach einer Fünfsatzniederlage gratulieren.

„Ottmarsbocholt ist jedoch die Ausnahme in einer ansonsten sehr starken und ausgeglichenen Verbandsliga“, berichtet Celine Dierkes. „Man kann gegen kaum einen Gegner vorhersagen, wie das Spiel ausgeht. Wir haben in der Rückrunde beispielsweise klar beim Achten aus Anröchte verloren, aber gegen den Tabellenführer aus Cappel einen Punkt geholt. Die Leistungsdichte ist enorm“.

Auf diese Leistungsdichte hofft Dierkes auch bei den kommenden Spielen der Konkurrenz: „Wir sind auf Ausrutscher unserer Kontrahenten angewiesen, weil wir in der Rückrunde selbst zu viele Punkte haben liegen lassen. Wir dürfen uns keine Fehler mehr erlauben, wenn wir noch eine Chance auf den Relegationsplatz haben wollen“, blickt Celine Dierkes voraus.

Das kommende Wochenende dürfte dabei richtungsweisend für die Damen vom Desenberg sein – am Samstag treffen sie auf den SV Holzen, derzeit Tabellendritter mit drei Spielen weniger, der am Vortag die DJK Cappel, Tabellenführer, empfängt. „Dann wissen wir, ob wir noch eine Chance auf die erhoffte Relegation haben“, so Dierkes weiter.

Ein großer Vorteil im engen Rennen um den zweiten Rang dürfte wohl die mannschaftliche Geschlossenheit sein. „Die Stimmung im Team ist super. Zudem verfügen wir mit Carina Müller über eine gute Ersatzspielerin, die in ihren acht Einsätzen gezeigt hat, dass sie die Klasse für die Verbandsliga hat“, lobt Dierkes ihre Teamkollegin.

Diese Geschlossenheit spiegelt sich auch in der Doppelstärke der Mannschaft wieder: Mit 19:9 gewonnenen Doppeln zählen sie auch hier zu den stärksten Mannschaften der Verbandsliga.

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