Tischtennis: Pascal Kriwet über den Höhenflug des SV Menne II in der Bezirksklasse

„Intern noch nicht vom Aufstieg gesprochen“

Menne.

In der vergangenen Saison nur knapp die Klasse gehalten, lässt der SV Menne II jetzt die Konkurrenz hinter sich und grüßt von der Tabellenspitze. Mit unserem Mitarbeiter Jens Zirklewski spricht Pascal Kriwet über die Gründe des Erfolgs.

Jens Zirklewski

Pascal Kriwet ist mit dem SV Menne in die Verbandsliga aufgestiegen und spielt nun in der zweiten Mannschaft. Nach einem schweren Jahr in der Vorsaison führt er die Bezirksklasse mit seinem Team im Lockdown an. Foto: Sylvia Rasche

Herr Kriwet, die Saison wurde unterbrochen und soll als Einzelrunde frühestens ab März fortgesetzt werden. Glauben Sie an daran?

Pascal Kriwet: Momentan kann zur Fortsetzung der Saison wohl niemand eine sichere Aussage treffen. Wir hoffen natürlich alle, dass die Runde beenden werden kann. Dies wird aber sehr stark vom Impffortschritt abhängen. Erschwerend kommt hier natürlich hinzu, dass Tischtennis eine Hallensportart ist.

Ihr Team hat mit fünf Siegen aus fünf Spielen die Maximalausbeute erreicht. Soll nun der Aufstieg in die Bezirksliga folgen?

Kriwet: Der aktuelle Lauf unserer Mannschaft in der Vorrunde war zum Vergleich zur vergangenen Serie ein toller Erfolg. In den noch auszuspielenden fünf Partien treffen wir jedoch fast ausschließlich auf Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte. Hier wird entscheidend sein, mit welcher Aufstellung wir antreten können. Intern haben wir uns aber noch nicht mit einem Aufstieg beschäftigt.

In der vergangenen Saison haben Sie bis zuletzt um den Klassenerhalt gekämpft und stehen jetzt ganz oben. Was macht das Team so stark?

Kriwet: Im Gegensatz zur letzten Saison konnten wir oft auf unsere bestmögliche Aufstellung zurückgreifen. Im vergangenen Jahr mussten wir oft mit Ersatz spielen und konnten uns dadurch nie so richtig einspielen, was im Doppel natürlich oft ein entscheidender Nachteil war. Welche Spieler wir in den letzten Partien an die Platte bekommen, wird den Saisonendspurt entscheidend beeinflussen. Da wir mehrere Studenten und Schichtarbeiter haben, muss man hier schauen, wie es sich entwickelt.

2017 sind Sie von Daseburg nach Menne gewechselt. Was hat Sie dazu bewogen? Würden Sie den Schritt noch einmal gehen?

Kriwet: 2017 sind wir mit Daseburg abgestiegen. Da ich noch jung war und man in diesen Jahren noch die entsprechenden Entwicklungsmöglichkeiten hat, habe ich den Schritt gewagt, höher zu spielen. Da hat die Möglichkeit, in Menne in der Landesliga zu spielen, super gepasst. Auch das tolle Vereinsumfeld und die vielen Zuschauer haben den Ausschlag gegeben. Dieser Schritt war auf jeden Fall richtig, sodass ich ihn auch erneut machen würde.

Auf welche Erfolge schauen Sie in Ihrer Laufbahn zurück? Welche sollen folgen?

Kriwet: Der Aufstieg mit Daseburg in die Bezirksklasse 2015, sowie der erstmalige Aufstieg mit Menne in die Verbandsliga waren sportlich wie persönlich die größten Highlights. In Daseburg konnten wir nach vielen Jahren auf Kreisebene endlich auf Bezirksebene spielen.

Gefragt - gesagt

3:0 oder 11:9 im Entscheidungssatz? 11:9 im Entscheidungssatz. Umkämpfte Siege sind die besten Siege.

Vorhand oder Rückhand? Bei mir wohl ganz klar die Vorhand.

Es ist Sommerpause: Schläger in die Ecke oder weitertrainieren? Schläger in die Ecke. Ein wenig Erholung muss sein.

Boll oder Waldner? Timo Boll, da er das Tischtennis in Deutschland geprägt hat.

Bezirksliga-Aufstieg oder Saison ohne Einzelniederlage? Bezirksliga-Aufstieg. Als Team Erfolge zu feiern macht einfach mehr Spaß

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