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Achtelfinale des Fußball-Kreispokals: Spiel schnell entschieden

Nieheim siegt 6:0 in Warburg

Warburg (WB). Der FC Nieheim stürmt ins Viertelfinale des Krombacher-Kreispokals der Seniorenfußballer. Im zwei Tage vorgezogenen Spiel beim Ligakollegen Warburger SV hat der Bezirksligist am Mittwochabend erwartungsgemäß klar mit 6:0 (5:0) dominiert.

Günter Sarrazin

Sie haben die ersten drei Treffer erzielt: Tobias Puhl (von links), Vincenzo Cesa und Patrick Wöhning feiern hier das 2:0 für den FC Nieheim. Eine Minute zuvor hatte Wöhning getroffen. Cesa netzte in der 13. Minute ein.

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Florian Greger ging das Spiel sofort in eine Richtung – auf das Warburger Tor. In der fünften Minute landete der Ball erstmals im Netz. Patrick Wöhning schob ein. Nur 60 Sekunden später erhöhte Tobias Puhl auf 2:0 (6.). Bei diesen beiden Treffern und auch beim 3:0 von Vincenzo Cesa (13.) leistete der vom A-Jugend-Bundesligisten SC Paderborn gekommene, hochgemeldete Lars Thorenmeier die Vorarbeit. Das 4:0 erzielte der dynamische Außenstürmer selbst (35.). Wöhning machte kurz vor der Pause das 5:0 (44.).

Mit tollen Paraden verhinderte Warburgs Torhüter Sven Hilleke in der 8., 24. und 55. Minute weitere Treffer des FC Nieheim, der sich bekanntlich enorm verstärkt hat und in der Meisterschaft den Landesliga-Aufstieg anstrebt. In der 56. Minute rettete der Pfosten für die Gastgeber. Beim 6:0 drückte Manuel Trost den Ball nach einer Cesa-Flanke über die Linie (79.). »In der zweiten Halbzeit hat unsere Mannschaft weniger gemacht«, berichtete Nieheims Vorsitzender Alfred Ruberg.

Warburg zog sich im Vergleich zur 0:11-Niederlage gegen Mastbruch vom vergangenen Samstag besser aus der Affäre, muss sich aber mächtig steigern, um an diesem Sonntag, 2. September, im Heimspiel gegen den SV Atteln punkten zu können. Nieheim wird dann im Spitzenspiel beim Post TSV Detmold ganz anders gefordert. »Da wird das Team auch anders auftreten«, so Ruberg.

»Das Spiel war schnell entschieden. Im Endeffekt haben die Jungs dann ab Mitte der ersten Halbzeit auf Sparflamme agiert und waren nicht konsequent genug. Auch haben sie es später zu kompliziert gemacht«, fasste Nieheims Trainer Raffaele Wiebusch zusammen, der Roland Sitnikov, Philippe Soethe und Robert Wezorke schonte. »Warburg hat 90 Minuten gekämpft, da hat keiner aufgegeben. Mein Respekt«, ergänzte Wiebusch. »Angesichts der Ausgangslage haben wir uns ganz gut verkauft. Wir haben uns auf die Abwehrarbeit konzentriert. In der zweiten Halbzeit haben wir gut verschoben«, analysierte sein Gegenüber Jürgen Voss.

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