Wolfgang von Raedern, langjähriger Mitarbeiter des Tischtenniskreises und des Sportkreises wird 75 Jahre alt

Seinen Optimismus lässt er sich nicht nehmen

Warburg

Er ist ein Sonntagskind und lässt sich seinen Optimismus nicht nehmen: Wolfgang von Raedern, langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter des Tischtenniskreises Warburg und der Sportkreise Warburg und Höxter, wird an diesem Mittwoch 75 Jahre alt.

Günter Sarrazin

Wolfgang von Raedern wird am Mittwoch 75 Jahre alt. Foto: Privat

„Ich bin am Muttertag 1946 geboren“, sagt der Jubilar, der in Munster im Kreis Soltau in Niedersachsen das Licht der Welt erblickte. Seit 1969 ist Warburg die Heimat des FC Bayern-München-Fans, der sich über den jetzt perfekt gemachten 31. deutschen Meistertitel der Roten freut.

37 Jahre hat er im Vorstand des Tischtenniskreis Warburg mitgearbeitet. „Eine Amtszeit war ich Staffelleiter im Jugendbereich. Dann wurde ich Pressewart und war für die Ergebnismeldungen an die Presse zuständig“, blickt Wolfgang von Raedern zurück.

„Durch die Pressemitteilungen bin ich zum freien Mitarbeiter der beiden Warburger Zeitungen geworden“, führt er aus. Und so kennen ihn viele Menschen im Warburger Land mit Kamera und Notizblock. Vielseitig, fleißig und hilfsbereit war er neben der Sport- auch in der Lokalredaktion im Einsatz – bei Konzerten, Schützenfesten und mehr.

1994 übernahm Wolfgang von Raedern auf Bitten des damaligen Warburger Sportkreisvorsitzenden Franz-Josef Weiffen den Posten des Staffelleiters der Fußball-C-Ligen. „Später kam auch die B-Liga hinzu.“ Dieses Amt übt er im 2013 gegründeten gemeinsamen Sportkreis Höxter weiter aus. „Obwohl ich nach einem langen Krankenhausaufenthalt mit vier Operationen am linken Bein, das amputiert wurde, und zwei am Herzen in meiner Mobilität eingeschränkt bin“, merkt er an.

Nicht nur im Tischtennis und Fußball hat sich der Jubilar, der für seine Verdienste um den Sport mehrere hohe Auszeichnungen erhalten hat, engagiert. Anfang der 1970er Jahre war er Vorsitzender des Warburger Stadtjugendrings. Und im Warburger Schwimmverein mit seinen damaligen Schwimmassen fungierte er als Kampfrichter. „Da dem Verein Kampfrichter fehlten, habe ich beim Bezirksverband OWL zwei Kampfrichterprüfungen erfolgreich abgelegt“, erklärt der Rentner.

Mit seiner freundlichen, offenen Art kümmerte er sich bei den Warburger Nahrungsmittelwerken (hier arbeitete von Raedern 40 Jahre als kaufmännischer Angestellter) viel um die Gastarbeiter, die überwiegend aus der Region Murcia in Spanien und Sri Lanka (Region Jaffna) kamen.

Wegen der Corona-Pandemie kann Wolfgang von Raedern seinen 75. Geburtstag nicht wie gewünscht feiern. „Dafür möchte ich in fünf Jahren goldene Hochzeit mit meiner Frau Angelika feiern“, blickt er voraus. Sie und die Töchter Daniela (44) und Ines (34) gehören heute zu den ersten Gratulanten.

Hinzu kommen sicher viele Anrufe und Mails. „Bei Facebook habe ich fast 1.000 Freunde“, erzählt Wolfgang von Raedern auf Anfrage. Die Zahl zeigt, wie beliebt er ist.

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