1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Lokalsport
  4. >
  5. Warburg
  6. >
  7. »Sind in jedem Spiel Außenseiter«

  8. >

Aufsteiger SuS Gehrden/Altenheerse weiß um Schwere der Aufgaben in Kreisliga A

»Sind in jedem Spiel Außenseiter«

Gehrden/Altenheerse (WB). Der SuS Gehrden/Altenheerse ist nach neun Spielzeiten zurück in der Fußball-Kreisliga A. »Aufstieg« hieß es Ende Juni für die Mannschaft von Michael Puhl, die mit einem Punkt Vorsprung Meister der Südgruppe der Kreisliga B geworden ist und den verdienten Erfolg ausgiebig gefeiert hat. »Wir werden jetzt in jedem Spiel der Außenseiter sein«, sagt der erfahrene Trainer, der damit gleich auf die Schwere der Aufgabe hinweist.

Manuel Gockeln

Die über Jahre eingespielte und gut harmonierende Mannschaft des Aufsteigers SuS Gehrden/Altenheerse freut sich auf die Kreisliga A. Unser Foto zeigt (hintere Reihe von links): Trainer Michael Puhl, Aron Brockhoff, Alexander Bauer, Johannes Brotzmann, Xhebat Cazimi, Christopher Kloidt, Leonard Meyer, Daniel Weinreich, Tim Müller und Maurice Kukuk sowie (vordere Reihe von links) Ingo Hoemann, Stefan Bothe, Sven Bitterberg, Michael Kreilaus, Daniel Bitterberg, Lukas Hoemann und Kurt Brenneke. Foto: Manuel Gockeln

Ziel für die anstehende Spielzeit sei natürlich der Klassenerhalt. Um diesen erreichen zu können, vertraut der frühere Landes- und Bezirksligaspieler auf die Fähigkeiten seiner Mannschaft aus der vergangenen Saison. Alle Spieler sind an Bord geblieben. Mit Daniel Weinreich ist ein Neuzugang aus der eigenen A-Jugend hinzugekommen. »Daniel war in der Jugend Kapitän und hat beim Training einen ersten guten Eindruck hinterlassen«, lobt Puhl den Innenverteidiger aus Rheder.

Als Schlüssel zum Erfolg macht der Teamchef, der in der fünften Serie die SuS-Erste coachen wird, die hohe Trainingsbeteiligung aus. »Das gibt uns die Möglichkeit, positionsbezogen zu trainieren und besser auf die Spiele vorbereitet zu sein. Somit können die Jungs taktische Dinge schneller verstehen und umsetzen«, sagt der sonst eher zurückhaltende Trainer begeistert. Den Unterschied zwischen der B- und A-Liga sieht er in der individuellen Klasse der Akteure. »Auf jeder Position sind die Gegner nun etwas körperlich stärker und ballsicherer. Es sind einfach bessere Einzelspieler«, sagt Puhl, dass es ein deutlicher Sprung ist zwischen diesen beiden Spielklassen. Als Favoriten auf den Aufstieg in die Bezirksliga nennt er Höxter und Bad Driburg.

Gegen die starke Konkurrenz im Kreisliga-Oberhaus setzt er eine Mannschaft, die schon lange so zusammenspielt und dadurch gut harmoniert. Allerdings gibt es im Kader einige Spieler, die nicht immer sonntags verfügbar sind. Das bedeutet, dass das Aufgebot des SuS Gehrden/Altenheerse ziemlich klein ist. »Es darf sich so gut wie kein Spieler verletzen«, verdeutlicht Puhl. »Einen richtigen Konkurrenzkampf haben wir eigentlich nur im zentralen Mittelfeld, sonst stellt sich das Team von alleine auf. Doch wir sind sehr variabel und viele Akteure können auf mehreren Positionen spielen«, führt der Trainer aus. So könne der große Innenverteidiger Stefan Bothe auch auf den Außenverteidigerpositionen oder auf dem rechten Flügel zum Einsatz kommen. In der Jugend sei er im defensiven Mittelfeld aufgelaufen.

Eine Stärke des Aufsteigers ist die Defensivarbeit. In der abgelaufene Spielzeit haben die Schwarz-Weißen in der B-Liga Süd nur sehr wenige Gegentreffer zugelassen. So musste Torwart und Kapitän Michael Kreilaus in 30 Spielen nur 16-mal hinter sich greifen. »Das haben wir der ganzen Mannschaft zu verdanken, die als Kollektiv gegen den Ball arbeitet«, lobt Michael Puhl seine Schützlinge. Michael Kreilaus wird zur neuen Saison neben dem Kapitänsamt auch den Posten des Co-Trainers übernehmen. Das hat den Vorteil, dass auch trainiert werden kann, wenn Michael Puhl die Übungseinheiten nicht leiten kann.

Auf dem Terminkalender des Aufsteigers steht nur ein Testspiel gegen den B-Ligisten SG Bellersen/Nethetal/Bökendorf. Die Partie wird an diesem Sonntag, 21. Juli, um 15 Uhr in Bellersen angepfiffen. »Da sich die Mannschaft nicht stark verändert hat, müssen wir nicht viel testen«, ist Michael Puhl überzeugt. Fünf Tage danach, am Freitag, 26. Juli, gastiert Gehrden/Altenheerse in der ersten Runde des Krombacher-Kreispokalwettbewerbs beim C-Ligisten SuS Röse­beck. »Das ist eine Pflichtaufgabe, die Teil der Vorbereitung ist«, formuliert Puhl.

Startseite