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Volleyball-Jahresrückblick

„Vermissen die Spiele und das Training“

Kreis Höxter.

Trotz sportlicher Höhen erleben die Volleyball-Vereine im Kreis Höxter ein schwieriges Sportjahr 2020. Im Oktober ist kurz nach Beginn der Serie 2020/2021 wieder Schluss. Jetzt hoffen die Vereine auf eine Saisonfortsetzung.

Jonas Gröne

Mit einem Jubelkreis feiern die Volleyballer des TuS Willebadessen nach dem 3:2 gewonnenen Rückspiel gegen Warburg die Bezirksliga-Meisterschaft und den damit verbundenen Landesliga-Aufstieg. Ungeschlagen holt das Team von Trainer David Dick (links) den Titel. Foto: Jonas Gröne

Als im April auch für die Volleyballer der Abbruch der Saison 2019/2020 unumgänglich ist, endet zugleich die erfolgreichste Bezirksliga-Spielzeit des TuS Willebadessen. Wochenlang halten sich die Rot-Weißen ohne Satzverlust an der Tabellenspitze. Nur der Warburger SV, welcher sich die Vizemeisterschaft sichert, trotzt dem TuS im direkten Duell einen Punkt ab. Wenig überraschend wird Willebadessen ungeschlagen Meister und macht erstmals in der Vereinsgeschichte den Landesliga-Aufstieg perfekt.

Der TuS nutzt die lange Sommerpause, um sich personell zu verstärken. „Das ist uns erfolgreich gelungen. Wir sind voller Euphorie in die neue Saison gestartet und konnten auch die ersten zwei Spiele gewinnen“, zeigt sich Co-Trainer Thomas Richert zufrieden mit dem Auftakt, dem ein schneller Stopp folgt.

„Wir hoffen natürlich, dass es nächstes Jahr weitergehen kann. Das Volleyball-Jahr 2020 war für uns ein voller Erfolg. Da möchten wir wieder ansetzen“, betont Richert.

In den Punktspielen der Serie 2020/2021 findet der SV Dringenberg nach einem holprigen Landesliga-Auftakt mit einer Niederlage doch schnell in die Spur. Nach drei Siegen in den folgenden drei Spielen liegen die Burgdamen auf dem ersten Platz.

Zu früherer Leistungsstärke finden die Spielerinnen des SV Höxter zurück, die mit neuen Trainingseinheiten und guter Stimmung im Team in der Bezirksklasse wieder Punkte einfahren. „Dann wurden wir wieder rausgerissen“, blickt Linda Bahr zurück. „Ehrlich gesagt denke ich nicht, dass wir in dieser Saison noch einmal auf dem Feld zusammenkommen. Die Pandemie hat uns zu sehr im Griff und ohne Kontakt ist dieser Sport nicht möglich“, zeigt sich die erfahrene Spielerin beim Stichwort Saisonfortsetzung etwas skeptisch.

„Trotz allem steht der Kontakt innerhalb der Mannschaft. Aber es ist natürlich nicht wie sonst, weil gemeinsames Training oder auch Weihnachtsfeiern fehlen. Ich spreche für das Team, wenn ich sage, dass wir die Spiele und das Training vermissen“, formuliert Bahr.

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