1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Lokalsport
  4. >
  5. Warburg
  6. >
  7. „Wir packen mit an“

  8. >

Moderne Sportstätten 2022: SV Scherfede/Rimbeck bekommt 10.000 Euro vom Land

„Wir packen mit an“

Scherfede

Jetzt kann das alte Asbestdach runter und eine neue energetische Dacheindeckung erfolgen. Der SV Westfalia Scherfede-Rimbeck 03 hat aus dem Fördertopf „Moderne Sportstätten 2022“ 10.000 Euro erhalten. Die Stadt Warburg gibt 4500 Euro dazu, das restliche Geld wird in Eigenleistung aufgebracht. Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 16.200 Euro.

Astrid E. Hoffmann

Jetzt kann das Dach des Sportheimes in Scherfede erneuert werden, darüber freuen sich (von links) Platzwart Hans-Gerd Altmann, Geschäftsführerin Irmgard Altmann und Vereinschef Robert Block. Foto: Astrid E. Hoffmann

„Wir sind sehr froh über diese Hilfe, denn nur so kann endlich einmal ein großes und notwendiges Projekt in Angriff genommen werden“, sagt die Geschäftsführerin Irmgard Altmann. Der Grundriss des Sportheimes hat zehn mal vierzehn Meter, etwas größer ist somit die Dachfläche, die nun erneuert wird. Die Dachdeckerfirma Nitzbon wird damit, so bald es geht, beginnen. Geplant ist eine Sandwicheindeckung, also eine Konstruktion von zwei Stahlblechen oder Aluminium zwischen denen sich eine Dämmschicht befindet. Damit erfolgt die nötige Wärmedämmung. „Das sollte unsere Energiekosten senken“, sagt der Vereinsvorsitzende Robert Block. Was an Eigenleistung gemacht werden kann, dass soll auch gemacht werden. „Da packen wir schon mit an, das meiste wird aber die Fachfirma machen müssen“, weiß Platzwart Hans-Gerd Altmann, dass es beim Abbau der Asbestplatten nicht anders geht.

Vereine sollen wettbewerbsfähig bleiben

„Die Vereine sollen mit dem Geld die Möglichkeit erhalten ihre Sportstätten nachhaltig modernisieren oder sanieren zu können. Auch Um- und Ersatzneubauten von Sportstätten und Sportanlagen werden gefördert. Die Vereine müssen wettbewerbsfähig bleiben“. erklärt dazu die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz. „Nur wenn Sportstätten auf dem neuesten Stand sind, können die Vereine ihre wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft wahrnehmen“, fügt Matthias Goeken (MdL) an.

Etwas mehr Eigenleistung ist aber beim Bau der Boule-Bahn möglich. Aus dem Landesförderprogramm „1000 x 1000 – Anerkennung für den Sportverein“, für das sich der Scherfeder Verein beim Landessportbund beworben hatte, gab es nun die 1000 Euro zum Bau einer Boulebahn. Aus dem Stück Wiese neben dem Hauptsportplatz wird ein Streifen von drei mal 15 Metern hergerichtet. Es werden Rasenkanten gesetzt und die Fläche verfüllt, dann kann vielleicht noch vor Weihnachten die erste Probekugel rollen. „Wir planen den Aufbau einer Boule-Abteilung, da kommt diese Finanzspritze genau richtig. In den offiziellen Spielbetrieb wird es aber erst nächstes Jahr gehen“, erklärt Robert Block.

Startseite