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Damen des SV Dringenberg verlieren das Topspiel

Willebadessen macht es clever

Kreis Höxter  (WB). Die Volleyballer des TuS Willebadessen feiern in der Bezirksliga einen 3:2-Drebysieg gegen den Warburger SV. In der Frauen-Bezirksliga verliert Spitzenreiter SV Dringenberg das Topspiel gegen den Zweiten GW Paderborn II 2:3.

Melanie Müller

Etwas zu spät kommt der Block: Die Warburger Julian Schimek (links) und Jan Neumeyer können den Willebadessener Viktor Rempel (Nummer drei) nicht am Punktgewinn hindern. Stellspieler Thomas Richert hat die Lage im Blick. Andrej Zantonskiy (Nummer eins) sichert ab. Foto: Andreas Grawe

Bezirksliga-Herren: Warburger SV – Willebadessen 2:3. Die Willebadessener siegen überraschend in Warburg. Damit schließt das Team von Trainer David Dück die Saison auf Platz vier hinter dem Dritten Warburg ab. »Die Mannschaft hat, wie in der gesamten Saison, im Derby Moral bewiesen. Wir sind mit gerade einmal acht Spielern in die Spielzeit gegangen. Wir sind immer angetreten. Das zeigt, die Acht wollte es«, hebt TuS-Spieler Thomas ­Richert heraus. Auch Spitzenreiter Pivitsheide konnte besiegt werden. »Die Mannschaft sollte für die kommende Saison mindestens um zwei Spieler ergänzt werden«, blickt Richert einen Spieltag vor dem Saisonabschluss voraus.

Der Zweite ist stark

Bezirksliga-Damen: Grün-Weiß Paderborn II – SV Dringenberg 3:1 (23:25, 25:23, 26:24, 26:24). Die Burgfrauen hätten die vorzeitige Meisterschaft bereits mit einem Punktgewinn feiern können. Die Paderbornerinnen habeneinen Strich durch die frühzeitige SVD-Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg gemacht. In dem auf hohem Niveau stehenden Spitzenspiel erspielte sich der SVD schnell einen Vorsprung von über zehn Punkten. Die Protagonistinnen des Tabellenzweiten steckten nicht auf. Der erste Satz ging hauchdünn an Dringenberg. Im zweiten Satz drehten die Grün-Weißen den Spiel um und gewannen ihrerseits 25:23. Der dritte Durchgang spiegelte den spannenden Verlauf wider: Die Burgfrauen vergaben einen Satzball und mussten sich mit 24:26 geschlagen geben. Im vierten Satz setzte sich der SVD erneut klar ab und führte in der Endphase 24:22. Die Paderstädterinnen ließen sich davon nicht vom Kurs abbringen und gewannen erneut 26:24. »Wir haben unterm Strich zu viele Fehler gemacht und deshalb das ausgeglichene Spiel verloren«, lautete das SVD-Fazit. Es war ein Volleyball-Krimi gewesen. Der Liga-Primus zog den Kürzeren. Nach dem Abpfiff war die Enttäuschung beim SVD groß. Die Fans hatten sich bereits auf die Meisterschaftsfeier gefreut. Diese ist hoffentlich nur vertagt worden: Der Titel und der Aufstieg in die Landesliga sollen am Samstag, 6. April, mit einem Sieg gegen den Tabellenfünften TSV Leopoldstal perfekt gemacht werden.

SVH beginnt fahrig

TSV Leopoldstal – SV Höxter 3:2 (25:23, 25:15, 24:26, 20:25, 15:12). Im Saisonendspurt geraten die Kreisstädterinnen gegen den mental stärke wirkenden TSV Leopoldstal aus dem Gleichgewicht. Den besseren Start erwischte der TSV. Die Höxteranerinnen agierten fahrlässig und wirkten fahrig. Nach verlorenem ersten Satz und dem Seitenwechsel agierte der SVH weiterhin nicht entschlossen genug. Vor dem dritten Satz machte Trainer Jens Ziller seinem Unmut über den bisherigen Auftritt Luft. Höxter spielte nun mutig auf und gewann den dritten wie auch den vierten Satz. 2:2 stand es nach Sätzen. »Im Tie Break hat Leopoldstal eine Schippe drauf gelegt. Wir waren nicht frisch genug und hatten nichts entgegenzusetzen«, bedauerte Spielführerin Linda Bahr. »Ein Sieg wäre vor dem letzten Spieltag so wichtig gewesen. Im letzten Saisonspiel treten die Kreisstädterinnen Samstag, 6. April gegen den SC GW Paderborn an. Die Kreisstädterinnen belegen mit 19 Punkten aus 15 Spielen den sechsten Platz. Selbst mit einem Sieg würde sich die Mannschaft in der Tabelle nicht mehr verbessern können.

Bezirksklasse-Damen: SV Dringenberg II – SV Blau-Weiß Sande IV 0:3 (16:25, 17:25, 17:25). Die Dringenberger Reserve zieht im letzten Saisonspiel gegen den SV Sande den Kürzeren. Nach zwölf Spielen stehen gerade einmal fünf Punkte auf dem Konto. Nun kämpfen die Burgfrauen in der Relegation um den Verbleib in der Bezirksklasse. »Egal, on wir es schaffen, in der kommenden Saison wird es personelle Veränderungen geben«, hieß es vom SV Dringenberg. Die Burgfrauen wollen nun alles dransetzen, dass sie in der Bezirksklasse bleiben

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