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Chiara Lefenau aus Bad Oeynhausen arbeitet bei der Handball-WM

Auf einen Plausch mit Andreas Wolff

Köln (WB). Hautnah bei der Handball-WM: Chiara Lefenau führt Pressevertreter zu den Plätzen, baut die Interviewzone auf und plauscht in der Kölner Arena auch schon einmal mit Star-Torwart Andreas Wolff. Die WESTFALEN-BLATT-Mitarbeiterin (21) berichtet über ihren Alltag als Volunteer bei den Weltmeisterschaften.

Florian Weyand

Chiara Lefenau steht auf dem Handball-Parkett der Kölner Lanxess-Arena. Hier trägt auch die deutsche Mannschaft die Spiele der Hauptrunde aus. Foto: WB

Für das Gespräch mit der Sportredaktion legt die Studentin (Sportjournalismus in Köln) eine kurze Pause ein. Gerade geht es ruihig zu, in der Lanxess-Arena findet ein Handball-Spiel zwischen WM-Partnern und Sponsoren statt. Die 21-Jährige kann kurz durchschnaufen.

Studentin betreut als Freiwillige die Journalisten

Erst ab 18 Uhr geht es zur Sache, wenn sich Spanien und Brasilien und anschließend Deutschland und Kroatien gegenüberstehen. Für Chiara Lefenau beginnt der Arbeitstag aber weit vor dem Anpfiff. Die Bad Oeynhausenerin arbeitet als Medien-Volunteer (Freiwillige) und betreut Journalisten und Fotografen während der Spieltage in Köln. Das Aufgabenfeld ist interessant. »Ich führe die Journalisten zu den Plätzen oder baue die Mixed-Zone auf, wo nach dem Spiel die Interviews geführt werden«, sagt Chiara Lefenau, die auch für die Sportredaktion dieser Zeitung arbeitet.

Nach dem Sieg der deutschen Mannschaft gegen Island darf sie in der Interviewzone arbeiten. Für die langjährige Handballerin des HCE Bad Oeynhausen (A-Mädchen-Oberliga und Frauen-Landesliga) ein besonderes Erlebnis. »Andreas Wolff oder auch Uwe Gensheimer haben sich viel Zeit für alle Fragen genommen«, berichtet die Studentin. Gerade Gensheimer ist bei den Sportreportern gefragt. »Er hat in den Interviews auf Deutsch, Englisch oder Französisch geantwortet«, berichtet Lefenau.

Star-Torwart Andreas Wolff wünscht viel Glück

Mit Andreas Wolff bietet sich für die 21-Jährige sogar selbst die Chance zum Gespräch. »Ich habe ihm gesagt, dass er mein Vorbild ist. Er antwortete mir dann, dass ihn so etwas freue und hat mir viel Glück für meine Saison gewünscht«, erzählt Chiara Lefenau.

Einen bleibenden Eindruck hat bei auch der französische Weltklassehandballer Nikola Karabatić bei Chiara Lefenau hinterlassen. Star-Allüren des Weltstars: Fehlanzeige. »Er hat sich richtig viel Zeit gelassen und ging als einer der letzten Spieler aus der Interviewzone«, erzählt Lefenau.

Hallensprecher bittet Chiara Lefenau zum Interview

Einmal steht die 21-Jährige überraschend selbst im Fokus der Kameras. Zwischen zwei Spielen am Sonntag wird die Bad Oeynhausenerin vom Hallensprecher zum Interview gebeten. »Ich sollte den Zuschauern unsere Aufgaben erklären, die wir als Volunteers erledigen«, sagt Lefenau. Das Gespräch wird auf dem großen Videowürfel übertragen.

Der deutschen Mannschaft drückt die Torhüterin, die aufgrund des Studiums nun nicht mehr beim HCE, sondern beim HSV Bocklemünd in der Oberliga spielt, natürlich die Daumen. Aber nicht nur bei den Spielen der DHB-Auswahl wird mitgefiebert. »Beim Spiel zwischen Kroatien und Brasilien waren zwar viele Kroaten in der Halle. Ein Großteil der Zuschauer war aber auf der Seite der Brasilianer. Da kochte die Stimmung«, erinnert sich Chiara Lefenau. Es ist nur einer von vielen Momenten bei der Handball-WM, den sie wohl lange nicht vergessen wird.

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