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Fußball-Westfalenpokal, 1. Runde: FC Preußen Espelkamp besiegt BSV Menden mit 4:0

Ein erstes Ausrufezeichen

Espelkamp (WB). Sie scheinen bereit zu sein: Die Fußballer des FC Preußen Espelkamp haben ihr erstes Pflichtspiel der neuen Saison eindrucksvoll bestritten. In der 1. Runde des Westfalenpokals wurde der BSV Menden mit 4:0 (1:0) besiegt.

Marc Schmedtlevin

Espelkamps Maxim Dyck ist nur per Foul zu stoppen. Den folgenden Strafstoß verwandelt er zur 3:0-Führung im Duell mit dem BSV Menden. Foto: Pollex

Beide Mannschaften spielen in der Landesliga (Staffeln 1 und 2), doch das Ergebnis deutet auf so etwas wie einen Klassenunterschied hin. Ganz so weit wollte FCP-Trainer Alexander Lang aber nicht gehen: »Das Ergebnis passt, spiegelt den Spielverlauf ganz gut wider. Doch auch der Gegner hat gezeigt, dass er zurecht im Westfalenpokal dabei ist.« Mit dieser Aussage spielte lang vor allem auf die Anfangsphase hin. In den ersten Viertelstunde agierten die Gäste aus dem Sauerland griffig und hatte mehr vom Spiel. »Erst danach haben wir mehr und mehr die Kontrolle übernommen und es wirklich gut gemacht«, sagte Lang.

Viel Ballbesitz der Preußen

Die Kontrolle der Preußen drückte sich vor allem in viel Ballbesitz aus. Dadurch war die 1:0-Führung zur Pause folgerichtig. Verantwortlich dafür war wieder einmal der Torschütze vom Dienst. Henrik Bartsch, der sich in der Vorsaison die Torjägerkanone in der Bezirksliga sicherte, scheint genau dort weitermachen zu wollen. Nach einer Flanke von Maxim Dyck von der rechten Seite köpfte Bartsch ein (22.). In der Defensive um Zugang Michael Wessel, in der mit Bjarne Adick, Toni Islamaj und Haktan Kelkit noch drei Alternativen fehlten, standen die Espelkamper nun immer besser und ließen keine Großchancen des Gegners zu. Torhüter Dorian Beil – Till Wriedt saß auf der Bank – hatte nur wenig zu tun.

Ball läuft gut durch die eigenen Reihen

Noch deutlicher wurde die Überlegenheit der Gastgeber im zweiten Durchgang. Der Ball lief sehr gut durch die Espelkamper Reihen. Menden blieb so häufig nur die Zuschauerrolle. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Preußen weitere Tore nachlegen würden. Nach einer Stunde war es dann soweit: Mit einem Pass in die Gasse wurde Bartsch hervorragend freigespielt. Der Torjäger blieb im Duell mit dem Torhüter cool und vollstreckte zum 2:0. Vier Minuten später sorgten der FCP dann schon für die Vorentscheidung. Maxim Dyck wurde im Strafraum zu Fall gebracht, Schiedsrichter Kilian Krämer entschied auf Strafstoß. Diese Chance ließ sich der Gefoulte nicht entgehen und erhöhte auf 3:0 (64.). Während Menden in Hälfte noch einmal neben das Tor zielte, hatte Espelkamp deutlich mehr Möglichkeiten und nutzte diese teilweise auch. Den Schlusspunkt durfte noch einmal Bartsch setzen. Er verwandelte einen weiteren Strafstoß, nachdem Eren Kelemci gefoult worden war (87.), zum 4:0-Endstand. »Die Grundlagen scheinen bei uns da zu sein«, lobte Lang sein Team.

Getrübt wurde die Stimmung nur durch eine Verletzung von Sven Redetzky. Bei einem Zweikampf kurz vor Schluss zog er sich einen Zehenbruch zu und wird für die ersten Ligaspiele ausfallen. Bis zur 2. Runde im Westfalenpokal dürfte Redetzky aber fit sein. Dann steht vermutlich ein Höhepunkt an. Nächster Gegner ist voraussichtlich der Regionalligist SC Verl, wenn dieser die erste Hürde beim TuS Wiescherhöfen nimmt.

FC Preußen Espelkamp: Beil – Redetzky, Wessel, Kamolz, Penner, Kelemci, Akbas (69. Sander), Schmidt, Dyck (69. Thielemann), Freimuth (62. Salle), Bartsch

Tore: 1:0/2:0 Bartsch (22./60.), 3:0 Dyck (64., FE), 4:0 Bartsch (87., FE)

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