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Fußball-Kreisliga A: Thorsten Bunde hat dem VfL Frotheim bereits die Zusage für die nächste Saison gegeben

Eine gute Verbindung

Espelkamp

„Für mich war das keine Frage, sondern eine Formalie“, sagt Thorsten Bunde. Der Trainer des VfL Frotheim setzt seine Arbeit beim Fußball-A-Ligisten über die laufende Saison hinaus fort.

Alexander Grohmann

Thorsten Bunde kam 2019 zum VfL Frotheim und führte die Mannschaft nach einem personellen Umbruch schnell wieder in die gewünschte Richtung. Die erste Saison, die im März abgebrochen wurde, schloss der A-Ligist auf Platz drei ab. Die Vertragsverlängerung war laut Bunde daher auch nur eine Formalie. Foto: Verein

Beide Seiten verständigten sich auf eine Vertragsverlängerung bis 2022 – ganz unkompliziert per Handschlag. „Es harmoniert und passt einfach“, fühlt sich der Coach im Verein äußerst wohl, zumal es auch sportlich in die richtige Richtung läuft: Nach Platz drei in seiner Premieren-Saison überwintern die Bunde-Kicker in der laufenden Spielzeit mit einem Spiel Rückstand im Mittelfeld.

„Es macht Spaß mit den Jungs“, sagt Bunde, den auch die Perspektive reizt: „Nächste Saison wird der Kader nochmal einen Ticken jünger“, kann der 49-Jährige seine Entwicklungsarbeit fortsetzen. Bunde war vom Verein 2019 engagiert worden, um langsam den personellen Umbruch einzuleiten. Und vor allem, um den VfL wieder in ruhigere Fahrwasser zu führen. Das gelang auf Anhieb: 2019/2020 hoffte das Team nach einem Sieg gegen den späteren Aufsteiger Preußen Espelkamp II auf die Fortsetzung des Hinrundenlaufs, ehe Corona zum vorzeitigen Saisonabbruch führte. Wer weiß, was für den Tabellendritten sonst noch möglich gewesen wäre.

Nach der langen Pflichtspielpause zwischen März und August kam der VfL in der aktuellen Saison zunächst nicht richtig in die Gänge. Nach soliden Vorbereitungsergebnissen legten die Fußballer einen Fehlstart hin, konnten sich dann aber fangen. Zur Wende trug auch das spektakuläre 6:5 gegen Türkgücü Espelkamp bei.

Unabhängig von der Saisonfortsetzung stellte der VfL Frotheim jetzt die Weichen für die kommende Spielzeit. Beide Seiten einigten sich auf eine einjährige Verlängerung des Engagements. „Es wäre schön, wenn ich eine Saison mit dem VfL mal regulär beenden könnte“, scherzt Bunde mit Blick auf die Corona-Problematik, die wohl erneut zu einer verkürzten Meisterschaft führen dürfte. „Wir müssten noch 25 Spiele bestreiten. Wie soll das funktionieren im Fußballkreis Lübbecke, wo es 90 Prozent Rasenplätze gibt?“, fragt der Börninghauser.

Sobald es wieder losgeht im neuen Jahr, will er mit dem VfL aber wieder auf Punktejagd gehen. Vorstand und Mannschaft schätzen Bundes Fachkompetenz und hohes Engagement und freuen sich über dessen Zusage. Und der freut sich zurück: Thorsten Bunde und VfL Frotheim – das passt!

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