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Fußball-Kreisliga A: Trainer des HSC Alswede gibt Zusage für nächste Saison – „Den eingeschlagenen Weg weitergehen“

Erfolgreicher Umbruch: Jörg Bohlmann macht es wieder Spaß

Lübbecke

„Alles tutti“, sagt Uli Haseloh über die Lage beim HSC Alswede. Der Vorstand Sport kann mit einer guten Nachricht aufwarten: Trainer Jörg Bohlmann hat beim Tabellendritten der Fußball-Kreisliga A für ein weiteres Jahr zugesagt.

Alexander Grohmann

Zufrieden: Jörg Bohlmann hat den HSC Alswede zusammen mit seinem neuen Co-Trainer Pierre Katenbrink wieder auf den richtigen Weg geführt. Der Coach freut sich über die prima Entwicklung in der laufenden Saison. Platz drei berechtigt sogar noch zu Aufstiegsträumen. Foto: Stefan Pollex

Dabei hatte Bohlmann nach der Spielzeit 2019/2020, die für die Alsweder nur auf Platz zwölf endete, fast schon die Lust verloren. Ständige Unruhe im Kader und eine geringe Trainingsbeteiligung nervten den Coach („Man hat als Trainer doch den Anspruch, eine Mannschaft weiterzuentwickeln“), dem zudem interessante Anfragen anderer Klubs vorlagen. Letztlich entschied sich Bohlmann aber dafür, mit dem neuen Co-Trainer Pierre Katenbrink einen Umbruch in Alswede einzuleiten – mit durchschlagendem Erfolg! „Seit zehn Spieltagen fühle ich mich wieder wohl“, sagt er über die starke Hinrunde, in der sein Team nur ein Spiel verlor. Die Chancen im Aufstiegsrennen sind intakt.

Der Hauptgrund für den Wandel: Im Sommer wurde im Alsweder Kader kräftig ausgesiebt. Zehn Neuzugänge sorgten für ein neues „Arbeitsklima“ beim A-Ligisten. „Die Charaktere stimmen jetzt und der Konkurrenzdruck ist viel größer“, sagt Jörg Bohlmann, der dadurch „meist 15 bis 16 Spieler im Training“ begrüßen konnte. Das zahlt sich in Leistung aus: Nach einem perfekten Start rangierten die Alsweder sogar mehrere Wochen lang an der Spitze, rutschten erst vor der Winterpause mit einigen Punktverlusten auf den dritten Platz ab.

Wichtig war für Bohlmann die Einbindung von Spieler Pierre Katenbrink, der als Co-Trainer über den Sommer hinaus künftig erhalten bleibt. „Er macht das richtig gut“, sagt der Coach über seine rechte Hand. Verlassen kann er sich zudem auf Betreuer Andre Hegner, der beim HSC ebenfalls weitermacht. War er im Sommer noch frustriert, ist Bohlmann nun hochmotiviert: „Diesen eingeschlagenen Weg wollen wir in Alswede weitergehen“, sagt er.

Uli Haseloh, Vorstand Sport HSC Alswede

„Jörg hat in der Mannschaft und darum herum viel bewirkt“, gefällt auch Abteilungsleiter Haseloh das neue Gesicht der Alsweder Truppe. Sogar der Aufstieg scheint bei nur fünf Punkten Rückstand auf Tabellenführer TuS Gehlenbeck möglich zu sein. „Es könnte spannend werden“, weiß Haseloh.

Einiges hängt davon ab, wie die Saison fortgesetzt wird. Sowohl Haseloh als auch Bohlmann rechnen maximal noch mit einer einfachen Runde. Das hieße: Die Entscheidung über Auf- und Abstieg würde in den verbleibenden sieben Spielen fallen. Vorteil Alswede: Der HSC hätte mehrheitlich Heimspiele zu bestreiten und trifft noch auf Gehlenbeck sowie den Tabellenzweiten VfB Fabbenstedt. „Wenn wir alle sieben Spiele gewinnen, werden wir Meister", legt sich Bohlmann bereits fest.

Der Blick geht aber auch schon Richtung Sommer. Der HSC-Kader soll zusammen bleiben und noch ergänzt werden. Wichtigste Kriterien: Die neuen Spieler müssen nicht nur sportlich, sondern auch menschlich passen.

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