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RFV Espelkamp gewinnt Mannschaftswettbewerb bei der »Kleinen Kreismeisterschaft«

Gold bleibt beim Gastgeber

Espelkamp (WB). Das abschließende Springen hat es noch einmal richtig spannend gemacht und die Reihenfolge durcheinandergewürfelt. Und das sowohl bei den Mannschaften als auch in der Einzelmeisterschaft. Besonders groß war die Freude beim Gastgeber der »Kleinen Kreismeisterschaft«, dem RFV Espelkamp. Für das Team gab es Gold. Insgesamt wurden fünf Titel vergeben.

Sonja Rohlfing

Dritte im Springen der Leistungsklasse 6: Skadi Graß vom RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft überwindet auf Pakitha ein Hindernis. Foto: Sonja Rohlfing

»Wir haben zuletzt in Hüllhorst 2017 den Titel geholt und jetzt wieder. Das ist cool«, sagte Espelkamps Vereinschefin Nadine Griese. Dazwischen hatte es im Jahr 2018 Mannschaftssilber gegeben. Mit Platz eins im Springen und dem besten Gesamteindruck sicherten sich Lena Ahrens, Marvin Döding, Meret Sophie Pahl, Pauline Heuer mit Mannschaftsführerin Jessica Pooch nun erneut Meisterschärpen, Goldmedaillen und Kreisjugendstandarte. »Es war fast die Truppe wie beim letzten Mal. Wir wollten es noch einmal wissen. Im nächsten Jahr sind einige dann alterstechnisch raus«, sagte Griese. Zugelassen sind für den Teamwettbewerb Junioren und junge Reiter bis 21 Jahre.

Silber ging an die Reiter des RV Hille – im Springen noch abgefangen

Über Silber freute sich der RFV Hille mit Victoria Niemann, Henrike Peitmeier, Annelene Düker und Jasmin Huck. Bronze ging an Titelverteidiger Destel. Das Team um Katharina Sommer hatte nach A*-Dressur, Gesamteindruck und Theorie noch auf Goldkurs gelegen. Rang fünf im A*-Stilspringen ließ Lena Helmich, Melisa Löchert, Sophie Wilkenovering und Marie Bökelmann jedoch auf den dritten Podestplatz abrutschen.

Bei der Kreismeisterschaft im Springen der Leistungsklasse (LK) 6 machte Franziska Schröder vom RV Altes Amt Dielingen auf Le Coeur de Primeur mit einem Sieg im Finale die Goldmedaille perfekt. »Ich kann mich immer auf sie verlassen. Wir verstehen uns blind«, sagte die 27-Jährige über ihre Stute. Mit nur einem Punkt Vorsprung verwies sie Titelverteidigerin Anna-Sophia Redeker vom RV Holzhausen-Heddinghausen auf Brouwershaven’s Lucky Love auf den Silberrang. Als Führende ins Finale gegangen hatte Anna-Sophia Redeker nach einem Fehler am zweiten Hindernis den Einzug ins Stechen verpasst und damit den Weg für die Konkurrenz frei gemacht. Bronze ging an Skadi Graß vom RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft auf Pakitha.

Pia Lang gewinnt auf Leihpferd

Gold im Springen LK 0/7 gewann Pia Lang vom RFV Espelkamp auf Amarock L. »Er hat mich immer mitgenommen und ausgeglichen, was ich nicht so gut gemacht habe«, lobte die 13-Jährige ihr Leihpferd. Ihr Pony sei krank gewesen. Über Silber freute sich Laila Celine Schmidt vom RFV Wehdem-Oppendorf auf Amigo. Jule Hohnstädt vom RV Altes Amt Dielingen wurde auf Dana Dritte.

Die Goldmedaille im Wettbewerb Dressur LK 6 strahlte genauso wie Siegerin Lara Sophie Watermann vom RFV Friedewalde. Die 13-Jährige gewann auf Revi zwei von drei Wertungen. Silber ging an die Siegerin des Finales, Alessia Meier vom RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft auf Liberty Woman. Lale Brinkmeier vom RFV Hille holte auf Donnevan Bronze.

In der Dressur LK 0/7 verteidigte Alena Galla (13) vom RFV Wehdem-Oppendorf auf Farewell’s Girl ihren Titel. Jule Hohnstädt vom RV Altes Amt Dielingen holte Silber und sicherte sich damit auf Dana das zweite Edelmetall der Meisterschaft. Bronze nahm Marie Schmidt vom RFV Espelkamp auf No Limits mit nach Hause.

Rutsch-Gefahr: Ausrichter verlegt die Springprüfung nach draußen

Bevor die Kreismeister gekürt werden konnten, hatten die Gastgeber ganze Arbeit geleistet. Die Springprüfungen am Sonntag waren nämlich auf dem Außenplatz verlegt worden. »Ich habe keine Idee, warum Reiter und Pferde so gerutscht sind«, sagte Nadine Griese und erklärte: »Der Boden ist im März noch von einem Fachbetrieb gemacht worden und beim Mai-Turnier war alles in Ordnung. Als dann im A-Springen selbst erfahrene Paare Probleme hatten, war mir klar, hier stimmt was nicht.« Die Turnierleiterin gab zu, eine schlaflose Nacht gehabt zu haben. Zum Glück sei aber niemandem etwas passiert.

Turnierleiterin Nadine Griese über die Verlegung des Springens ins Freie

Gemeinsam mit der Chefrichterin sei dann entschieden worden, die weiteren Springprüfungen aus Sicherheitsgründen nach draußen zu verlegen. »Der Außenplatz hat seine Feuertaufe bestanden. Im nächsten Jahr wollen wir mit unserem Turnier sowieso gern dorthin«, sagte Griese, die für die Entscheidung auch Lob von der Kreisvorsitzenden Ute Fisser-Hülsmeier bekam: »Ihr habt das toll gemacht und gut reagiert, als es in der Halle nicht mehr ging.«

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