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Staffeltag der Fußball-Bezirksliga 1 mit Meisterehrung und Übergabe des Fair-Play-Pokals

Nach 38 Minuten ist alles geklärt

Espelkamp (WB). Kurz und bündig – so liebt es Kai Rieke. Kein Wunder also, dass der Staffeltag der Fußball-Bezirksliga 1 am Sonntag im Sportpark Mittwald in Espelkamp mit Blick auf seine Dauer rekordverdächtig eingestuft werden könnte. Ganz 38 Minuten dauerte es, da konnte der Bünder die Vertreter der 16 Vereine auch schon wieder entlassen.

Volker Krusche

Staffelleiter Kai Rieke überreichte Maxim Dyck (Pr. Espelkamp) die Meisterurkunde und Dirk Nekat (Vorsitzender SC Enger) den Fair-Play-Pokal. Rechts Gastgeber Dr. Oliver Vogt. Foto: Krusche

Ein Zeichen dafür, dass in der Staffel 1 alles rund läuft, es dort keinerlei Probleme gibt. Man müsse eine solche Veranstaltung ja nicht unnötig in die Länge ziehen, bekannte Rieke zu Beginn des anschließenden »geselligen Teils«.

Angesichts der Kürze des Staffeltags fiel es auch nicht weiter ins Gewicht, dass einige Vertreter erst verspätet am Versammlungsort eintrafen. Sie alle waren Opfer »einer zu früheren Baumaßnahme« (Preußen-Präsident Dr. Oliver Vogt) geworden. Die »normale« Zufahrt zum Sportpark war gesperrt, musste umfahren werden, was nicht allen leicht fiel.

Maxim Dyck erhielt Meisterurkunde

Letztlich waren alle 16 Vereinsvertreter aber doch anwesend, um von Kai Rieke die wichtigsten Informationen zu erhalten. Neben den Kreisvorsitzenden aus Lübbecke, Minden und Lippe, Karl-Heinz Eikenhorst, Thomas Schickentanz und Werner Fritzmeier (Herfords Markus Bierbaum und Bielefelds Markus Baumann fehlten dagegen), und Verbandsfußball-Ausschuss-Mitglied und Landesliga-Staffelleiter Friedhelm Spey war auch der Vizepräsident Fußball des FLVW, Manfred Schnieders, in den äußersten Zipfel Westfalens gekommen. Sehr zur Freude von Kai Rieke: »Das ist das erste Mal in meiner zwölfjährigen Amtszeit, dass ein Vertreter des Verbandes hier ist.«

Daneben hieß der Staffelleiter neben Gastgeber FC Preußen Espelkamp auch die Vertreter der Aufsteiger aus den vier Kreisen, dem FC Herford, FSC Eisbergen, SV BW Vehlage und TuS Brake, in der neuen sportlichen Umgebung willkommen. Abschied nahm er indes von den Preußen – und zwar mit den obligatorischen Worten: »Ich möchte Euch hier nicht wiedersehen! Bei Friedhelm Spey in der Landesliga seid ihr bestens aufgehoben.«

Apropos Espelkamp. Denen wurde die erste Ehrung des Tages zuteil. Mannschaftskapitän Maxim Dyck erhielt die Meisterurkunde und einen Spielball.

Ball und Urkunde durfte auch Dirk Nekat entgegennehmen, zusätzlich aber noch 250 Euro für das fairste Team der zurückliegenden Saison. Im vergangenen Jahr hatte Rieke noch 2000 Euro weitergeben können, als der VfL Holsen sogar als Gewinner des Fair-Play-Pokals auf FLVW-Ebene hervorgegangen war.

Der Meister steigt auf, die letzten Drei ab

In seinem Rückblick wies der Staffelleiter darauf hin, dass Meister Preußen Espelkamp lediglich vom 8. bis 14. Spieltag dem TuS Bruchmühlen in der Tabelle den Vortritt hat lassen müssen, ansonsten die Bezirksliga aber dominierte. »73 Punkte sind schon ein echtes Wort zum Sonntag!«

Die Gesamtzahl der gelb-roten Karten belaufe sich auf 35, eine weniger als in der Saison davor. Dafür stieg die der roten Karten von 14 auf nunmehr 24 an. Allerdings sei nur ein Fall an die Bezirksspruchkammer weitergegeben worden. Insgesamt hätten die Vereine 31 Anträge auf Spielverlegungen gestellt, »von denen ich 25 genehmigen konnte«, so Rieke.

Er wies die Vereine noch mal explizit darauf hin, »dass überkreisliche Meisterschaft- und Verbandspokalspiele immer Vorrang vor Kreispokalspielen haben.«

In Sachen Auf- und Abstiegsregelung werde sich im Vergleich zum Vorjahr nichts ändern: der Meister steigt auf, die letzten Drei ab. Rieke: »Ob es wieder eine Aufstiegsrelegation geben wird, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Das wird sich erst gegen Ende der Saison klären.«

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