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Fußball-Landesliga: Spitzenreiter reist zum Hövelhofer SV, FC Preußen empfängt SuS

Tengern steht vor einer Reifeprüfung

Tengern/Espelkamp (WB/mas). Die einen wollen ihren Vorsprung an der Spitze verteidigen, für die einen soll es weiter nach oben gehen. Auf die heimischen Landesligisten kommen allerdings keine allzu leichten Aufgaben zu: Der TuS Tengern ist beim Hövelhofer SV gefordert, der FC Preußen Espelkamp empfängt den SuS Bad Westernkotten.

Maximilian Schwier und der TuS Tengern wollen die nächste Hürde auf dem Weg zum anvisierten Aufstieg nehmen. Foto: Schmedtlevin

Hövelhofer SV - TuS Tengern. Geht es nach der Tabelle ist es das Duell zwischen dem Sechsten und dem Ersten. Blickt man allerdings nur auf die Resultate der vergangenen Wochen, dann ist es ein absolutes Topspiel. Beide Teams präsentieren sich in diesem jahr in Bestform, gaben noch keinen Punkt ab. »Eine Serie wird aber vermutlich reißen müssen – deren oder unseren«, sagt Tengerns Trainer Olaf Sieweke, der jede Menge Respekt vor dem Gastspiel beim HSV hat: »Es ist wohl eines der schwierigsten Auswärtsspiel, das man derzeit haben kann.«

Olaf Sieweke

In der Tat hinterlassen die Hövelhofer Ergebnisse Eindruck: 2:0 gegen Holsen, 5:1 in Peckeloh und 8:0 in Bad Lippspringe. Verstecken müssen sich die Tengeraner hinter dieser Bilanz allerdings nicht. Der Primus schoss in diesem Jahr schließlich reihenweise Tore und punktete optimal – mit der Tabellenführung als Belohnung. »Natürlich treten wir nicht gerade ohne Selbstvertrauen an. Aber wir müssen dort auch wirklich alles aufs Eis bringen«, sagt Sieweke, der vor allem vor der Konterstärke des Gegners warnt. Denkbar sei daher auch eine veränderte Formation, die verbliebenen 15 Spieler des Kaders stehen allesamt zur Verfügung. Details wollte der TuS-Coach aber nicht verraten.

Mit Blick auf die gesamte Serie handelt es sich laut Sieweke um eine ganz wichtige Partie, denn sie läutet die Wochen der Wahrheit ein. Tengerns Verfolger Fichte Bielefeld bekommt es bald nämlich mit den anderen Topteams Kaunitz und Holsen zu tun. »Deswegen es wichtig, jetzt schadenfrei den Sonntag zu überstehen«, sagt Sieweke.

FC Preußen Espelkamp - SuS Bad Westernkotten. Die zentrale Frage vor dem Wochenende: Wo wird gespielt? Angesetzt ist die Partie wieder auf dem Rasen im Pürsten-Stadion. Die Bedingungen dort seien allerdings keinesfalls optimal, das stellten die Preußen beim Training am Donnerstag fest. »Die Jungs standen teilweise knöcheltief im Boden«, berichtet Trainer Tim Daseking, der nichts gegen eine Verlegung auf den Kunstrasen im Sportpark hätte.

FCP-Gegner lässt sich hängen

Dort könne sein Team sicherlich auch wieder verstärkten Offensivfußball im Vergleich zur Vorwoche präsentieren. In Peckeloh (2:0) hatte der FCP bewusst eine defensivere Ausrichtung gewählt. Nun soll es wieder vorwärts gehen. »Wir sollten den starken Gegner nicht ins Spielen kommen lassen«, sagt Daseking, der dem SuS auch die Lust nehmen möchte. Das vor der Serie ambitionierte Team aus Bad Westernkotten schien sich in diesem Jahr hängen zu lassen. Das verdeutlichen die Niederlage in Vlotho sowie die Heimklatschen gegen Verl II und Tengern mit jeweils sechs Gegentoren. »Die Ergebnisse sind schon kurios, wenn man schaut, wer dort im Kader steht«, sagt Daseking und verweist auf die Akteure mit Erfahrung aus der Regional- und Oberliga. Diese mögliche Qualität müsse sein Team im Hinterkopf haben.

Qualität können auch die Espelkamper aufbieten, obwohl mit Lino Salle (fehlt noch vier Wochen), Eren Kelemci, Maxim Dyck und vermutlich Bjarne Adick mehrere Spieler ausfallen. Zurück im Kader sind dafür Till Wriedt, Michael Wessel und Rene Freimuth. Aufgefüllt werde mit A-Jugendlichen.

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