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Hüllhorster Frauen und Herren haben viel Spaß bei der Teambuilding-Maßnahme. Trainingslager in der Heimat. Technik/Taktik steht im Mittelpunkt

Den Fuchs erfolgreich von der Stelle bewegt

Hüllhorst  (WB). »Zieht, zieht«, hallt es über den Platz in der Mindener Herzog-von-Braunschweig-Kaserne, als sich zwei gemischte, jeweils zehnköpfige Teams der Handballerinnen und Handballer der HSG Hüllhorst mächtig ins Zeug legen. Im Rahmen einer Teambuilding-Maßnahme beim Panzerpionierbataillon 130 gilt es einen 20 Tonnen schweren Transportpanzer Fuchs nicht nur zu bewegen, sondern auch über eine festgelegte Strecke zu ziehen. Beide gemischten Gruppe schenken sich nichts, schaffen aber das anfänglich kaum für möglich Gehaltene.

Die Hüllhorster Frauen und Männer posieren nach dem Erlebnistag auf dem Transportpanzer Fuchs. Foto:

Doch damit nicht genug. Während der fast sechs Stunden auf dem Bundeswehrgelände haben die heimischen Sportlerinnen und Sportler noch diverse andere Aufgaben zu erfüllen, darunter auch das Absolvieren eines Hindernisparcours. Neben der Anstrengung steht aber auch viel Spaß im Mittelpunkt. Gerade auch bei den Fun-Staffeln. Am Ende gibt es keinen oder sogar zwei Sieger, denn das Duell der beiden Teams endet passend zum von Marc Schnepel unterstützten Spaß-Tag mit einem Unentschieden.

Abwehr im Blickpunkt

Für die Hüllhorster Herren endet mit dem Tag bei den Pionieren der harte Teil der Vorbereitung. »Wir haben uns in den ersten Wochen natürlich intensiv dem Kraft- und Ausdauerbereich gewidmet«, erklärt Neu-Trainer und Hüllhorst-Rückkehrer Sebastian Redeker. »Für uns ist es sehr wichtig, dass wir topfit in die Saison gehen.« Seit Donnerstagabend nun erfolgt der Feinschliff mit einem bis Sonntag in eigenen Gefilden organisierten Trainingslager. »Insgesamt stehen fünf Einheiten an, in denen der Ball eine große Rolle spielt. Die Zeit bis zum Serienstart ist fortan geprägt vom technisch-taktischen Bereich.« Im Mittelpunkt steht die Basis jeglichen Hüllhorster Erfolgs: die Abwehr.

Hier gilt es die Neuzugänge Tobias Langwenus, Marvin Hohlt (beide eigene Reserve), Florian Steilmann (A-Jugend GWD) und Florian Pecher (Spenge) zu integrieren und das Zusammenwirken in der stets überzeugenden 6:0-Abwehr zu fördern. »Basierend auf die gute Deckung wollen wir zudem vermehrt aus der ersten und zweiten Welle Kapital schlagen«, so Redeker. »Gegentore, die wir mit einem guten Defensivspiel verhindern, erhöhen den Druck auf den eigenen Angriff nicht.«

Blomenkamp-Verlust schmerzt

Bitter für die Hüllhorster ist allerdings der Rückzug von Spielmacher Tim Blomenkamp. Seinen Part soll in erster Linie Julian Hodde übernehmen, unterstützt durch Florian Pecher. »Julian hat ja schon in der zurückliegenden Saison phasenweise in der Mitte gespielt.« Ein wichtiges Ziel in der neuen Saison ist es, die Heimstärke auszuspielen. Um dafür gewappnet zu sein, spielt Hüllhorst am Samstag gegen den HCE Bad Oeynhausen, richtet am Folgewochenende den Terra-Cup mit vier Ober- und zwei Verbandsligisten aus und testet zum Abschluss gegen Jöllenbeck und Barnstorf.

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