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Handball: Die HSG richtet am Wochenende wieder den Terra-Cup aus. Sechs Mannschaften, darunter vier aus der Oberliga, nutzen die Partien als gute Vorbereitung auf den Ligastart

Härtetest in Hüllhorst

Hüllhorst (WB). Die Vorbereitung geht langsam in die entscheidende Phase. Drei Wochen haben die heimischen Handballer noch Zeit bis zum Saisonstart. Zu einem Härtetest hat die HSG Hüllhorst für dieses Wochenende eingeladen. Beim traditionellen Terra-Cup treten sechs Mannschaften an.

Marc Schmedtlevin

Im Vorjahr waren Timo Wittkötter und die HSG Hüllhorst auf Bissendorf getroffen. Dieses Mal geht man sich zunächst aus dem Weg. Foto: Pollex

Die Vorfreude bei Hüllhorsts neuem Trainer Sebastian Redeker ist groß. Er sieht das Turnier als hervorragenden Indikator für die aktuelle Form seiner Mannschaft an. »Wir gucken jetzt, was wir können und wo wir stehen«, sagt Redeker, dessen Spieler es in der Gruppe A mit starker Konkurrenz zu tun bekommt. Die Gegner sind der TuS Möllbergen um den ehemaligen HSG-Coach Andre Torge sowie Titelverteidiger HSG Schaumburg-Nord – beide aus der Oberliga. »Gegen solche Mannschaften muss man vor allem gut spielen. Mit Eins-gegen-Eins-Situationen wird man da nicht zum Erfolg kommen«, beschreibt Redeker seine Vorgaben und möchte an den beiden Turniertagen gerne eine Weiterentwicklung erkennen.

Stallmann fällt aus

Eine besondere Rolle wird dabei auf Florian Pecher zukommen. Der neue Mittelmann soll Regie führen und sich weiter in das Kollektiv integrieren. Aufgrund der Verletzung von Zugang Fabian Stallmann steht eine Alternative weniger für diese Position zur Verfügung. »Ich habe ein paar neue Impulse mit rein gebracht. Es gibt jetzt natürlich auch Abläufe, die auf die beiden Jungs zugeschnitten sind«, sagt Trainer Redeker.

Eine konkrete Platzierung möchte der Trainer nicht als Ziel für das Wochenende ausgeben, gegen die eine oder andere Überraschung hätte er aber nichts einzuwenden: »Wir wollen die Oberligisten schon gerne ein bisschen ärgern.« Von diesen Oberligisten tummeln sich einige im Teilnehmerfeld. Neben Möllbergen und Schaumburg bilden der VfL Mennighüffen und der TV Bissendorf zusammen mit dem Verbandsligisten TuS Spenge die Gruppe B. »Wir haben ein hochwertiges Feld beisammen. Es haben auch sofort alle Teams zugesagt«, sagt Redeker.

Halbzeit-Sieg gegen Mennighüffen

Mit einem der teilnehmenden Teams gab es in dieser Woche schon einen Vergleich. Am Dienstag waren die Hüllhorster in Mennighüffen zu Gast. Dort hinterließen sie vor allem in der ersten Halbzeit, die sie mit 17:14 für sich entschieden, einen sehr guten Eindruck. Erst als beide Teams im zweiten Durchgang personelle Veränderungen vornahmen, machte sich die VfL-Überlegenheit bemerkbar. Die Gastgeber gewannen noch mit 35:24. »Wir wurden in der zweiten Hälfte überrollt. Das hing aber vor allem damit zusammen, dass wir deutlich weniger Möglichkeiten zum Wechseln hatten. Mennighüffen war einfach frischer als wir«, sagt Redeker.

Ein Wiedersehen mit dem Team aus der Nachbarschaft könnte es beim Terra-Cup erst am Sonntag geben. Die beiden besten Teams beider Gruppen treffen über Kreuz im Halbfinale (ab 14.15 Uhr) aufeinander. Anschließend folgen die Platzierungsspiele. Den fünften Platz machen zuvor (12.30 Uhr) schon die beiden drittplatzierten Mannschaften aus der Gruppenphase unter sich aus.

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